Hypertonie und der Magnesiumhaushalt
K. Kisters1,2, M. Cziborra1, C. Funke1, F. Wessels1, P. Franitza1, M. Hausberg2, F. Tokmak3, B. Gremmler4, R. Hunger2, H. Liebscher2,5, J. Büntzel2
1 Medizinische Klinik I, St. Anna Hospital Herne, 2 AKTE, Bielefeld, 3 Nephrologie, Marienhospital Herne, 4 Kardiologie, Marienhospital Bottrop, 5 SHO Mineral Imbalancen, Berlin
DOI 10.5414/NHP35499
Abstract
In beinahe allen Fachgebieten der Medizin ist das Interesse an Magnesium in den letzten Jahren gestiegen. In letzter Zeit mehren sich die Beobachtungen, dass ein Magnesiummangel neben anderen Elektrolytstörungen die Entwicklung eines Hochdruckes begünstigen kann [1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11]. Zahlreiche Untersuchungen liegen diesbezüglich an Erythrozyten, Lymphozyten, Thrombozyten, Zellmembranen oder glatten Gefäßmuskelzellen vor. Weitere Untersuchungen belegen ferner, dass es auch bei einem Magnesiummangel nicht nur zu einer Abnahme der intrazellulären Magnesiumkonzentration kommt, sondern dass gleichzeitig die intrazellulären Natrium- und Kalziumkonzentrationen ansteigen und die Kaliumwerte sinken. Hierbei sind ATPasen sowie neuerlich gefundene Magnesiumkanäle von großem Interesse. Zahlreiche Untersuchungen der letzten Jahre belegen ferner den positiven Effekt einer Magnesiummono- oder Kombinationstherapie auf den Bluthochdruck. Ebenso scheint ein Magnesiummangel bei der Entstehung des erhöhten Pulsdrucks und auch der Arterioskleroseentstehung von großem Interesse zu sein.
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- 1 Medizinische Klinik I, St. Anna Hospital Herne,
- 2 AKTE, Bielefeld,
- 3 Nephrologie, Marienhospital Herne,
- 4 Kardiologie, Marienhospital Bottrop,
- 5 SHO Mineral Imbalancen, Berlin
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Prof. Dr. med. K. Kisters
Medizinische Klinik I
St. Anna-Hospital
Hospitalstraße 19
D-44649 Herne
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Citation
K. Kisters, M. Cziborra, C. Funke, F. Wessels, P. Franitza, M. Hausberg, F. Tokmak, B. Gremmler, R. Hunger, H. Liebscher, und J. Büntzel. Hypertonie und der Magnesiumhaushalt. 2006; 35: 499-505. doi: 10.5414/NHP35499.