Allergologie, Jahrgang 27 - September 2004 (367 - 374)

Die Rolle topischer Immunmodulatoren (TIMs) bei der Pathophysiologie der atopischen Dermatitis
N. Novak, T. Bieber
Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn

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DOI 10.5414/ALP27367

Abstract

Die atopische Dermatitis ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die auf einer genetischen Prädisposition basiert und zusammen mit der allergischen Rhinitis, dem allergischen Asthma und der atopischen Dermatitis den Formenkreis der atopischen Erkrankungen bildet. Für eine lange Zeit bestand die therapeutische Strategie bei der Behandlung der atopischen Dermatitis in der Verabreichung topischer oder systemischer Steroide oder anderer immunsuppressiv wirksamen Substanzen, deren Anwendung durch unerwünschte Nebenwirkungen eingeschränkt wurde. Kürzlich hat die Einführung einer neuen Generation topischer, nicht-steroidaler Substanzen, die ursprünglich für die Transplantationsmedizin entwickelt wurden, zu einer kleinen Revolution im Bereich der Behandlung der atopischen Dermatitis geführt. Da bei einem Großteil der Patienten eine rapide Verbesserung des Krankheitsbildes durch Anwendung dieser Substanzen erzielt werden konnte, haben sich die wissenschaftlichen Untersuchungen der letzten Jahre auf die Identifizierung der immunologischen Wirkmechanismen der Substanzgruppe der topischen Immunmodulatoren (TIMs) konzentriert. In dieser Übersicht möchten wir die wichtigsten anti-entzündlichen und anti-allergischen Wirkmechanismen der TIMs, die bislang auf zellulärer Ebene identifiziert werden konnten, zusammenfassend darstellen.

Author Details

Authors

Departments

  • Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn

Address

PD Dr. med. Natalija Novak
Klinik und Poliklinik für Dermatologie
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität
Sigmund-Freud-Straße 25
D-53105 Bonn
Email: [email protected]

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Citation

N. Novak und T. Bieber. Die Rolle topischer Immunmodulatoren (TIMs) bei der Pathophysiologie der atopischen Dermatitis. 2004; 27: 367-374. doi: 10.5414/ALP27367.

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