Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 45 (2019) - Juni (277 - 285)

Der Einfluss von Werbung, Filmen und Internet auf das Rauchverhalten und den Konsum von E-Zigaretten bei Kindern und Jugendlichen
R. Hanewinkel, M. Morgenstern
Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung, IFT-Nord gGmbH, Kiel

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DOI 10.5414/ATX02397

Abstract

Der Einstieg in das Rauchen erfolgt häufig in der Pubertät und dem frühem Jugendalter. Ob ein junger Mensch mit dem Rauchen beginnt, ist durch Umweltfaktoren mitbedingt. Medieninhalte sind Teil der unmittelbaren (sozialen) Umwelt, unabhängig von ihrem Realitätsgehalt. Mediale Kommunikation über das Rauchen von Tabakprodukten – einschließlich Tabakerhitzern, E-Zigaretten und E-Shishas – findet sich beispielsweise in kommerzieller Werbung, die Rezipienten in direkter Weise zu beeinflussen versucht. Aber auch das Rauchen in Filmen und Serien oder Beiträge in sozialen Medien wie YouTube und Instagram sind als Kommunikation über das Rauchen zu betrachten. Empirisch konnte in einer Vielzahl von Studien gezeigt werden, dass bewusste oder unbewusste Rezeption von Medienbotschaften über das Rauchen bedeutsam mit dem Rauchbeginn assoziiert ist. Die Weltgesundheitsorganisation fordert seit langem ein umfassendes Tabakwerbeverbot sowie die Berücksichtigung des Rauchens in Filmen. Beide Forderungen wurden bislang in Deutschland noch nicht umgesetzt.

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  • Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung, IFT-Nord gGmbH, Kiel

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Prof. Dr. phil. Reiner Hanewinkel
Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung
IFT-Nord gGmbH
Harmsstraße 2
24114 Kiel
Email: [email protected]

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Citation

R. Hanewinkel und M. Morgenstern. Der Einfluss von Werbung, Filmen und Internet auf das Rauchverhalten und den Konsum von E-Zigaretten bei Kindern und Jugendlichen. 2019; 45: 277-285. doi: 10.5414/ATX02397.

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