Nahrungsmittelallergien bei Typ I-Sensibilisierung gegen Latex
R. Brehler, A. Rütter
Hautklinik (Direktor:Prof. Dr. T. Luger), Weszfälische Wilhelms-Universität, Münster
DOI 10.5414/ALP18379
Abstract
Über die Zunahme von Typ I-Allergien gegen Latex bei medizinischem Personal [2, 14, 16, 24, 26] wie bei Patienten mit Spina bifida und Myelomeningozelen [3, 15, 19] ist in den letzten Jahren mehrfach berichtet worden. Die Diagnose wird durch Pricktestungen mit nativem Latex oder mit Handschuhextrakten, wie auch durch Bestimmung von spezifischem IgE im Serum gestellt. Die Relevanz einer Sensibilisierung kann durch Provokationstestungen mit Latex-Handschuhen bewiesen werden. In der Literatur finden sich Berichte über Kreuzreaktionen zwischen Latex und verschiedenen, meist exotischen Früchten. Unter Kenntnis dieser Kreuzallergien muß an eine Latexallergie bei anaphylaktoiden Reaktionen auf entsprechende Lebensmittel gedacht werden. Wir stellen im folgenden Patienten vor, bei denen es nach Genuß verschiedener Früchte zu massiven anaphylaktoiden Reaktionen gekommen war und bei denen wir eine Latexallergie diagnostiziert haben.
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- Hautklinik (Direktor:Prof. Dr. T. Luger), Weszfälische Wilhelms-Universität, Münster
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Dr. med. R. Brehler, von-Esmarch-Straße 56, D–48149 Münster
Citation
R. Brehler und A. Rütter. Nahrungsmittelallergien bei Typ I-Sensibilisierung gegen Latex. 1995; 18: 379-382. doi: 10.5414/ALP18379.