Allergologie, Jahrgang 42 (2019) - Januar (4 - 9)

Rezidivierende Angioödeme – welche Fragen führen zur Ursache?
R. Brehler
Klinik für Hautkrankheiten, Ambulanz für Allergologie, Berufsdermatologie und Umweltmedizin, Universitätsklinikum Münster

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DOI 10.5414/ALX02044

Abstract

Angioödeme als tief liegende Ödeme der Haut und Schleimhaut sind bei Lokalisation im Rachenbereich lebensbedrohliche Situationen, die eine gezielte Therapie erfordern und deren Ursache im individuellen Fall dringend abgeklärt werden muss. Mastzellbedingte Angioödeme treten häufig in Kombination mit Quaddeln auf und sprechen auf eine Therapie mit Antihistaminika und Kortikosteroiden an. Bradykininbedingte Angioödeme können insbesondere durch ACE-Hemmer bedingt sein, auf der anderen Seite aber auch bei Komplementdefekten ausgelöst werden. Therapeutisch werden C1-Esterase-Inhibitoren (C1-INH) oder ein Bradykinin-Antagonist eingesetzt; da die Therapie mit Antihistaminika und Kortikosteroiden nicht wirksam ist, kann nach einem publizierten Ablaufschema verfahren werden, welches Fragen nach Luftnot, Alter, Einnahme von ACE-Hemmern und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten, Juckreiz und Erythem, laryngealer Beteiligung und das frühere Ansprechen auf Kortikosteroide beinhaltet.

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  • Klinik für Hautkrankheiten, Ambulanz für Allergologie, Berufsdermatologie und Umweltmedizin, Universitätsklinikum Münster

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Prof. Dr. Randolf Brehler
Klinik für Hautkrankheiten
Ambulanz für Allergologie, Berufsdermatologie und Umweltmedizin
Universitätsklinikum Münster
Von-Esmarch-Straße 58
48149 Münster
Email: [email protected]

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Citation

R. Brehler. Rezidivierende Angioödeme – welche Fragen führen zur Ursache?. 2019; 42: 4-9. doi: 10.5414/ALX02044.

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