Allergologie, Jahrgang 39 - Januar (2 - 5)

Retrospektive Untersuchung zu physikalischer Urtikaria und Sonderformen
J. Schneider, B. Wedi
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover

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DOI 10.5414/ALX01738

Abstract

Erkenntnisse zu möglichen Pathomechanismen der physikalischen Urtikaria und Sonderformen (induzierbare Urtikaria) sind gering. Besonders die Rolle der verschiedenen vermuteten Triggerfaktoren, wie fokaler Infektionen und Autoimmunthyreoiditis ist weitestgehend ungeklärt. In dieser Arbeit wurden 104 Akten von Patienten mit physikalischer Urtikaria oder der Sonderform cholinergische Urtikaria retrospektiv ausgewertet. In der Fokusdiagnostik zeigten 15 – 20% erhöhte Streptokokkenantikörper. Gegenüber der Gesamtgruppe waren die Werte bei den sehr jungen Patienten signifikant erhöht. Erhöhte Schilddrüsenautoantikörper fanden sich bei ca. 15 – 30% der untersuchten Patienten und damit häufiger als in der Allgemeinbevölkerung. Obwohl keine eindeutigen Zusammenhänge zwischen den viel diskutierten Triggerfaktoren und z.B. der Schwere der Erkrankung gefunden werden konnte, kann die aufwendige Diagnostik in schweren Fällen gerechtfertigt sein, um kausale Therapien zu ermöglichen.

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Authors

Departments

  • Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover

Address

J. Schneider
c/o Prof. Dr. med. Bettina Wedi
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover
Email: [email protected] oder [email protected]

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Citation

J. Schneider und B. Wedi. Retrospektive Untersuchung zu physikalischer Urtikaria und Sonderformen. 2016; 39: 2-5. doi: 10.5414/ALX01738.

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