Möglichkeiten und Grenzen der allergologischen In-vitro-Diagnostik bei Kontaktallergien R. Brehler Klinik für Hautkrankheiten, Universitätsklinikum Münster
DOI 10.5414/ALX01550
Abstract
Etwa 15 – 20% der deutschen Bevölkerung sind gegen zumindest ein Kontaktallergen sensibilisiert; der Epikutantest ist das etablierte Nachweisverfahren. Aus methodischen Gründen sind valide, einfache und preiswerte In-vitro-Tests zum Nachweis von Kontaktsensibilisierungen wünschenswert. Mittels Lymphozytentransformationstest können als Marker einer Typ-IV-Sensibilisierung allergenspezifische T-Zellen detektiert werden. Der LTT ist zum Nachweis von Sensibilisierungen insbesondere gegen Medikamente geeignet, empfohlen werden kann er auch bei Verdacht auf Allergie gegen potenziell stark sensibilisierende oder karzinogene Substanzen. Die Interpretation von Testergebnissen muss kritisch hinterfragt werden; obligatorisch sind Positiv- und Negativkontrollen in jedem Testansatz. Da manche Substanzen auch unspezifisch T-Zellen aktivieren können, muss vor routinemäßiger Anwendung jede einzelne Substanz auf ihre Eignung für den LTT überprüft werden.
during a check of our data we have observed, that we don't have your current E-Mail address on file. We would like to ask you to send it to us, in case we need to contact you. You can send us an E-Mail to [email protected] or call us under +49-89-613861-0.