Allergologie, Jahrgang 36 - Februar (75 - 78)

Möglichkeiten und Grenzen der allergologischen In-vitro-Diagnostik bei Kontaktallergien
R. Brehler
Klinik für Hautkrankheiten, Universitätsklinikum Münster

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DOI 10.5414/ALX01550

Abstract

Etwa 15 – 20% der deutschen Bevölkerung sind gegen zumindest ein Kontaktallergen sensibilisiert; der Epikutantest ist das etablierte Nachweisverfahren. Aus methodischen Gründen sind valide, einfache und preiswerte In-vitro-Tests zum Nachweis von Kontaktsensibilisierungen wünschenswert. Mittels Lymphozytentransformationstest können als Marker einer Typ-IV-Sensibilisierung allergenspezifische T-Zellen detektiert werden. Der LTT ist zum Nachweis von Sensibilisierungen insbesondere gegen Medikamente geeignet, empfohlen werden kann er auch bei Verdacht auf Allergie gegen potenziell stark sensibilisierende oder karzinogene Substanzen. Die Interpretation von Testergebnissen muss kritisch hinterfragt werden; obligatorisch sind Positiv- und Negativkontrollen in jedem Testansatz. Da manche Substanzen auch unspezifisch T-Zellen aktivieren können, muss vor routinemäßiger Anwendung jede einzelne Substanz auf ihre Eignung für den LTT überprüft werden.

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  • Klinik für Hautkrankheiten, Universitätsklinikum Münster

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Prof. Dr. med. R. Brehler
Klinik für Hautkrankheiten
Universitätsklinikum Münster
Von-Esmarch-Straße 58
D-48149 Münster
Email: [email protected]

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Citation

R. Brehler. Möglichkeiten und Grenzen der allergologischen In-vitro-Diagnostik bei Kontaktallergien. 2013; 36: 75-78. doi: 10.5414/ALX01550.

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