Allergologie, Jahrgang 36 - Februar (51 - 56)

Möglichkeiten und Grenzen der zellulären In-vitro-Allergiediagnostik bei Arzneimittelüberempfindlichkeit mit klinischer Sofortreaktion
B. Wedi, B. Linhart, A. Kapp
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule
Hannover

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DOI 10.5414/ALX01547

Abstract

Eine Arzneimittelüberempfindlichkeit mit klinischer Sofortreaktion kann über spezifische IgE-Antikörper oder aber IgE-unabhängig vermittelt werden. Da für viele Arzneimittel der Nachweis spezifischer IgEAntikörper in vitro nicht möglich ist, wurden zelluläre Tests als Ausdruck der zellgebundenen IgE-Reaktivität sowie IgE-unabhängiger Reaktionsmechanismen entwickelt. Problematisch in der Bewertung der klinischen Relevanz der Ergebnisse der zellulären In-vitro-Diagnostik bei Arzneimittelüberempfindlichkeitsreaktionen ist, dass nur wenige Daten vorliegen, die an verifizierten Toleranten bzw. Überempfindlichen erhoben wurden. Trotzdem stellen Basophilenaktivierungstests (BAT) und cellulärer Antigenstimulationstest (CAST) eine wertvolle diagnostische Ergänzung dar, da sie ohne Risiko für den Patienten eine Arzneimittelstimulation seiner Leukozyten im Reagenzglas ermöglichen.

Author Details

Authors

Departments

  • Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule
    Hannover

Address

Prof. Dr. med. Bettina Wedi
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie
Medizinische Hochschule Hannover
Ricklinger Straße 5
D-30449 Hannover
Email: [email protected]

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Citation

B. Wedi, B. Linhart und A. Kapp. Möglichkeiten und Grenzen der zellulären In-vitro-Allergiediagnostik bei Arzneimittelüberempfindlichkeit mit klinischer Sofortreaktion. 2013; 36: 51-56. doi: 10.5414/ALX01547.

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