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Ebastin – Übersicht zu Wirksamkeit
und Sicherheit eines nicht sedierenden Antihistaminikums
B. Wedi1, Th. Fuchs2, J.
Kleine-Tebbe3, R. Mösges4 und J. Ring5
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie
und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, 2Haut-
und Poliklinik, Georg-August-Universität, Göttingen, 3Allergie-
und Asthma-Zentrum Westend, Gelände DRK-Kliniken, Berlin, 4Institut
für Medizinische Statistik, Informatik und Epidemiologie,
Universität zu Köln, 5Klinik und Poliklinik für
Dermatologie und Allergologie, Technische Universität München
Ebastin ist ein modernes nicht sedierendes Antihistaminikum mit
günstigen pharmakologischen und klinischen Eigenschaften, das zur
Behandlung der saisonalen und perennialen allergischen Rhinitis und
der chronischen idiopathischen Urtikaria zugelassen ist. Der aktive
Metabolit Carebastin erreicht nach 4 Stunden die Cmax,
besitzt eine Halbwertszeit von 15 – 19 Stunden und wird
hauptsächlich renal ausgeschieden. Aus klinischen Studien werden
keine relevanten anticholinergen oder kardialen Effekte berichtet.
Dagegen besitzt die Substanz zahlreiche antiinflammatorische
Wirkungen und eine gute antihistaminische Wirksamkeit, die zu der
belegten hohen klinischen Wirksamkeit von Ebastin beitragen. Im
Vergleich zu Loratadin und Cetirizin ist Ebastin 10 mg mindestens
ebensogut bis besser wirksam. Die ebenfalls zugelassene höhere
Dosierung von 20 mg bietet einen zusätzlichen klinischen Nutzen bei
der Behandlung der allergischen Rhinitis. Ebastin besitzt ein
vorteilhaftes Nutzen-Risikoprofil und stellt damit eine weitere
wichtige Option für die Behandlung allergischer Soforttypreaktionen
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