Jahrgang 59, No. 3/2011(3. Quartal)
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Dermatologie in Beruf und Umwelt
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Editorial
Editorial
A. Bauer, T.L. Diepgen, P. Elsner und S.M. John
Abstract
Dermatologie in Beruf und Umwelt, Jahrgang 59, Nr. 3/2011, S. 93
Editorial
A. Bauer, T.L. Diepgen, P. Elsner und S.M. John
Prävention des UV-induzierten beruflichen Hautkrebses
H. Schwantes, A.-K. Dumke, P. Elsner und O. Blome
Abstract
Dermatologie in Beruf und Umwelt, Jahrgang 59, Nr. 3/2011, S. 94–101
Prävention des UV-induzierten beruflichen Hautkrebses
H. Schwantes1, A.-K. Dumke1, P. Elsner1,2 und O. Blome3
1Abteilung für Berufsdermatologie, BG-Klinik Falkenstein, 2Klinik für Hautkrankheiten, Universitätsklinikum Jena, 3IAEBK, Köln
Für die Entwicklung von Hautkrebsformen werden neben der individuellen Anlagebereitschaft auch äußerliche Einwirkungen auf das Hautorgan verantwortlich gemacht. Epidemiologische Studien belegen, dass die UV-Bestrahlung ein wesentlicher (Teil-) Faktor für die hohe und weiter zunehmende Hautkrebsinzidenz darstellt. Neben der geografischen UV-Strahlenbelastung sind das Freizeitverhalten der Menschen und die UV-Belastung bei Berufsangehörigen mit hohem Außenarbeitsanteil („outdoor worker“, wie Bau-, Straßen-, Garten-, Landwirtschaftsarbeiter, Schienenleger, Fischer, Seeleute usw.) nachgewiesene Einflussgrößen in der Entstehung insbesondere des Plattenepithelkarzinoms der Haut, einschließlich der dazu neigenden Hauveränderungen. Das invasive Plattenepithelkarzinom der Haut entsteht typischerweise auf chronisch lichtgeschädigter Haut aus aktinischen Keratosen (Carcinomata in situ). Für diese noch ganz oberflächlichen, intraepithelialen Karzinome existieren exzellente Therapie- und Präventionsmöglichkeiten, so dass bei frühzeitiger Diagnostik und Einleitung von §3-Maßnahmen BKV das Auftreten invasiver, beruflich verursachter Karzinome mit ihren möglichen Konsequenzen (eingreifende, evtl. entstellende Therapiemaßnahmen, Metastasierung, letaler Verlauf) mit hoher Wahrscheinlichkeit vermieden werden kann. Zur Früherfassung dieser Fälle ist ein dermatologisches Hautkrebsscreening und zur Prävention ein frühpräventives Verfahren analog zum Hautarztverfahren zu fordern. Unabhängig von der gesetzlichen Entscheidung zur Aufnahme des beruflichen Hautkrebses durch UVStrahlung in die BK-Liste sollten die hier erläuterten, medizinisch erforderlichen und effektiven Präventionsmöglichkeiten am Arbeitsplatz, aber auch im Privatbereich, umgesetzt werden.Correspondence to:
Dr. H. Schwantes
BG-Klinik für Berufskrankheiten
Lauterbacher Str. 16
D–08223 Falkenstein/Vogtland
Email: dr.h.schwantes@klinik-falkenstein.de
Serie – Allergie & BK 5101
Bewertung der Auswirkung einer berufsbedingten Sensibilisierung durch Glyoxal im Rahmen der Feststellung einer Minderung der Erwerbsfähigkeit gemäß der Nr. 5101 der Anlage zur Berufskrankheitenverordnung (BKV)
R. Brans, C. Skudlik, S.M. John, D. Becker, H. Dickel, M. Fartasch, J. Geier, M. Häberle, H. Lessmann, V. Mahler, F.-D. Zagrodnik, E. Weisshaar, T.L. Diepgen für die Arbeitsgruppe „Bewertung der Allergene bei BK 5101“ der Arbeitsgeme
Abstract
Dermatologie in Beruf und Umwelt, Jahrgang 59, Nr. 3/2011, S. 102–105
Bewertung der Auswirkung einer berufsbedingten Sensibilisierung durch Glyoxal im Rahmen der Feststellung einer Minderung der Erwerbsfähigkeit gemäß der Nr. 5101 der Anlage zur Berufskrankheitenverordnung (BKV)
R. Brans1, C. Skudlik1, S.M. John1, D. Becker2, H. Dickel3, M. Fartasch4, J. Geier5, M. Häberle6, H. Lessmann7, V. Mahler8, F.-D. Zagrodnik9, E. Weisshaar9, T.L. Diepgen10 für die Arbeitsgruppe „Bewertung der Allergene bei BK 5101“ d
1Fachgebiet Dermatologie, Umweltmedizin und Gesundheitstheorie Universität Osnabrück; 2Universitäts-Hautklinik Mainz; 3Universitäts-Hautklinik Bochum; 4Institut für Prävention und Arbeitsmedizin, Ruhr-Universität Bochum; 5Informationsverbund Dermatologischer Kliniken Universität Göttingen; 6Facharzt für Dermatologie und Allergologie, Künzelsau; 7IVDK-Zentrale, Hautklinik Göttingen; 8Universitäts-Hautklinik Erlangen; 9Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften Berlin; 10Abteilung Klinische Sozialmedizin Universitätsklinikum Heidelberg
Die nachfolgende Empfehlung dient der Beurteilung einer beruflich erworbenen Kontaktallergie durch Glyoxal und für die Einschätzung der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) bei einer berufsbedingten Hauterkrankung gemäß Nr. 5101 der Anlage zur BKV. Glyoxal ist als Berufssubstanz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt kaum verbreitet. Typ-IV-Sensibilisierungen treten aufgrund der bevorzugten Verwendung als Flächen- und Instrumenten-Desinfektionsmittel typischerweise bei Angestellten im (zahn-) medizinischen Sektor (v.a. Pflege- und Reinigungspersonal) auf. Entsprechend der aktuellen Datenlage ist davon auszugehen, dass zur Allergenmeidung effektive Präventionsmaßnahmen zur Verfügung stehen. Die berufliche Auswirkung der Allergie wird als geringgradig eingestuft.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Chr. Skudlik
Institut für interdisziplinäre Prävention und Rehabilitation (iDerm)
Universität Osnabrück
Sedanstraße 115
49090 Osnabrück
Email: cskudlik@rz.uni-osnabrueck.de
Autorenreferate
11. Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD) – Dresden, 27. – 29. Oktober 2011
Wissenschaftliche Leitung: A. Bauer, Dresden, P. Elsner, Jena, S.M. John, Osnabrück, und T.L. Diepgen, Heidelberg; Tagungspräsidentin: A. Bauer, Dresden
Abstract
Dermatologie in Beruf und Umwelt, Jahrgang 59, Nr. 3/2011, S. 106–138
11. Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD) – Dresden, 27. – 29. Oktober 2011