Jahrgang 30, No. 10/2007(Oktober 2007)
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Allergologie
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Übersicht
Abbildung der stationären Allergologie im aktuellen Krankenhausfinanzierungssystem. Ein Update zum Fallpauschalenkatalog 2007
U. Krüger, V. Blaschke und Th. Fuchs
Abstract
U. Krüger1, V. Blaschke2 und Th. Fuchs1
1Abteilung Dermatologie und Venerologie, Hautklinik, Georg-August-Universität, Göttingen, 2Abteilung Medizincontrolling, Ev. Bathildiskrankenhaus Bad Pyrmont gGmbH, Bad Pyrmont
Seit Umstellung der Krankenhausfinanzierung auf ein diagnosebezogenes Fallpauschalensystem hat sich die stationäre Patientenbehandlung stark gewandelt. Verschiedene finanzielle Einflussfaktoren wirken sich negativ auf die Entwicklung der stationären Medizin aus. Kostenträgerrechnungen liegen nur in wenigen Kliniken vor. Therapie- und Diagnostikkosten orientieren sich nur in wenigen Fällen an Vorgaben aus medizinischen Leitlinien. Beispielhaft für die stationäre Allergologie werden die allergenspezifische Immuntherapie, die Medikamentenprovokation und die chronische Urtikaria vorgestellt. Zum Vergleich mit allgemeindermatologischen Fällen werden die Tagesdeckungsbeiträge für das atopische Ekzem und das Erysipel berechnet. Der Vergleich mit den Jahren 2003 und 2004 zeigt einen Rückgang der Tagesdeckungsbeiträge für die verglichenen Diagnosen. Diese Entwicklung ist nicht nur für die Allergologie, sondern für die gesamte Dermatologie abzusehen. Gefordert werden muss eine konsequente Optimierung und Rationalisierung in der stationären Dermatologie. Darüber hinaus müssen Kriterien der “evidenzbasierten Medizin” (EbM) zukünftig vermehrt im Finanzierungssystem berücksichtigt werden, damit die für eine Behandlung notwendigen personellen und materiellen Ressourcen finanzierbar bleiben.Correspondence to:
Dr. med. U. Krüger
Abteilung Dermatologie und Venerologie
Hautklinik der Georg-August-Universität
Von-Siebold-Strasse 3
D-37075 Göttingen
Email: ullrich.krueger@medizin.uni-goettingen.de
Kasuistik
Orale Rush-Toleranzinduktion bei einem Jungen mit schwerer IgE-vermittelter Kuhmilchallergie
I. Schmidt, U.-C. Hipler, M. Kaatz, P. Elsner und A. Bauer
Abstract
I. Schmidt, U.-C. Hipler, M. Kaatz, P. Elsner und A. Bauer
Klinik für Dermatologie und dermatologische Allergologie, Friedrich-Schiller-Universität, Jena
Die Inzidenz der IgE-vermittelten Kuhmilchallergie bei Säuglingen und Kleinkindern wird in der Literatur zwischen 2,5 und 7% angegeben, bildet sich jedoch bei 80 – 90% der Kinder in den ersten 3 Lebensjahren spontan zurück. Nach dem 6. Lebensjahr ist eine spontane Rückbildung der Allergie jedoch selten. Wir berichten über die orale Toleranzinduktion mit einem Kurzzeitschema über 6 Tage bei einem 5-jährigen Jungen mit persistierender, schwerer IgE-vermittelter Kuhmilchallergie (Anaphylaxie Grad III). Die Toleranzinduktion erfolgte nach Bestimmung der Schwellendosis im Pricktest. Dabei wurde in aufsteigender Dosierung mit 1 ml der im Pricktest negativen Verdünnung von 1 : 1.000.000 (Milch/Wasser) begonnen. Die Trinkmenge und damit die Milchproteinkonzentration wurden im Abstand von 20 – 60 Minuten erhöht. Während der Steigerungsphase traten bis auf einzelne periorale Quaddeln und eine leichte Rhinitis keine schweren anaphylaktischen Nebenwirkungen auf. Am Tag 6 wurden 250 ml Kuhmilch reaktionslos vertragen. Die erfolgreiche Toleranzinduktion korrelierte in der Erhaltungsphase auch mit veränderten immunologischen Parametern (Abnahme des spezifischen IgEs für Milcheiweiß (von 2,68 auf 1,12 kU/l), Kasein (von 2,99 auf 0,56 kU/l) und Molke (von 1,78 auf 0,63 kU/l). Eine Toleranzinduktion bei IgE-vermittelter Kuhmilchallergie kann mit einem Kurzzeitschema bereits nach wenigen Tagen erreicht werden. Aufgrund potentieller anaphylaktischer Nebenwirkungen wird eine Behandlung unter stationären Bedingungen empfohlen.Correspondence to:
Dr. med. M. Kaatz
Klinik für Dermatologie und
dermatologische Allergologie
Friedrich-Schiller-Universität
Erfurter Straße 35
D-07740 Jena
Email: Martin.Kaatz@med.uni-jena.de
Zur Diskussion gestellt
Aktueller Stellenwert der sublingualen Immuntherapie bei allergischen Krankheiten
J. Kleine-Tebbe, C. Bachert, K.-C. Bergmann, T. Bieber, R. Brehler, F. Friedrichs, T. Fuchs, L. Klimek, M.V. Kopp, U. Lepp, B. Przybilla, W. Rebien, H. Renz, J. Saloga, J. Simon, J.C. Virchow, B. Wedi, T. Werfel und M. Worm
Abstract
J. Kleine-Tebbe, C. Bachert, K.-C. Bergmann, T. Bieber, R. Brehler, F. Friedrichs, T. Fuchs, L. Klimek, M.V. Kopp, U. Lepp, B. Przybilla, W. Rebien, H. Renz, J. Saloga, J. Simon, J.C. Virchow, B. Wedi, T. Werfel und M. Worm
Abstract nicht verfügbarCorrespondence to:
PD Dr. med. J. Kleine-Tebbe
Allergie- und Asthma-Zentrum Westend
Spandauer Damm 130, Haus 9
D-14050 Berlin
Email: kleine-tebbe@allergie-experten.de
Erweiterte Abstracts
15. Bad Saarower Herbsttagung des Verbandes der Allergologen Brandenburgs e.V. mit Arzthelferinnenseminar: Allergien durch tierische Lebewesen
Abstract
Abstracts nicht verfügbar
Varia
Brief an die Herausgeber, Industirenachrichten,
Abstract
Abstract nicht verfügbar