Jahrgang 22, No. 2/2010(2. Quartal)
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Prävention und Rehabiliation
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Medizinisch-berufliche Rehabilitation
Editorial
H.-J. Fuchtel
Abstract
Editorial
H.-J. Fuchtel
Medizinisch-berufliche Rehabilitation
Vernetzung von Rehabilitationsleistungen für Menschen mit Behinderung
K. Robinson
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 22, Nr. 2/2010, S. 41-47
Vernetzung von Rehabilitationsleistungen für Menschen mit Behinderung
K. Robinson
Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V., Berlin
Eine nachhaltige Gestaltung von Schnittstellen der Rehabilitation kann dem Staat erhebliche Kosten und Menschen mit Behinderungen Warteschleifen und sich wiederholende Maßnahmen ersparen. Durch ein effektives Schnittstellenmanagement werden im Übergang medizinisch-beruflicher und beruflicher Rehabilitation Ausbildungsabschlüsse ermöglicht, die anderenfalls durch zu häufige Unterbrechungen und Erfahrungen des körperlichen oder psychischen Scheiterns zu Abbrüchen führen können. Für Berufsbildungswerke ist eine Vernetzung im Übergang von der Schule, von verschiedenen Reha-Maßnahmen und in die Arbeitswelt ebenso ein wichtiger Erfolgsfaktor wie die Verzahnung der Leistungen mit der medizinischen und medizinisch-beruflichen Rehabilitation.Correspondence to:
Dr. Katja Robinson
Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V.
Kurfürstenstraße 131
D–10785 Berlin
Email: katja.robinson@bagbbw.de
Medizinisch-berufliche Rehabilitation
Kooperationsmodelle in der medizinisch-beruflichen Rehabilitation bei psychosomatischen Erkrankungen
R.J. Knickenberg
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 22, Nr. 2/2010, S. 48-52
Kooperationsmodelle in der medizinisch-beruflichen Rehabilitation bei psychosomatischen Erkrankungen
R.J. Knickenberg
Rhön-Klinikum AG, Psychosomatische Klinik Bad Neustadt
In der medizinisch-beruflichen Rehabilitation hat die Arbeitserprobung einen besonderen Stellenwert. Die Voraussetzungen für die Indikationsstellung zur medizinisch-beruflichen Rehabilitation im Bereich der Psychosomatik werden beschrieben. Die Patienten sollen sich mit ihren Bewältigungsmöglichkeiten in der Arbeitswelt möglichst nah zu dem Arbeitsfeld erproben, aus dem sie kommen oder das alternativ für sie angedacht ist. Die Variationsbreite der dazu angebotenen Praktikumsplätze mit einer adäquaten Anleitung im Betrieb erhöht sich deutlich, wenn mit ortsansässigen Anbietern für Berufliche Rehabilitation Kooperationen eingegangen werden können. Gewährleistet werden muss durch die Klinik die engmaschige Anbindung der externen Anbieter durch eine Betreuung der Patienten vor Ort und ein enger Austausch zwischen Anleitern, Patienten und Sozialpädagogen, die die Informationen dann wieder in das Behandlungsteam der Klinik tragen.Correspondence to:
Dr. med. R.J. Knickenberg
Psychosomatische Klinik Bad Neustadt
Salzburger Leite 1
97616 Bad Neustadth/Saale
Email: Rudolf.Knickenberg@psychosomatische-klinik-bad-neustadt.de
Medizinisch-berufliche Rehabilitation
Kooperationsmodell zur Verbesserung der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Adipositas
A. Möckel und J. Lecheler
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 22, Nr. 2/2010, S. 53-55
Kooperationsmodell zur Verbesserung der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Adipositas
A. Möckel und J. Lecheler
CJD Oberau Health & Activity Lodge, Berchtesgaden
Adipositas und geringe kardiorespiratorische Fitness im Kindes- und Jugendalter bergen ein hohes Risiko für funktionelle und psychosoziale Einschränkungen bis hin zu zahlreichen Komorbiditäten. Sie zählen deshalb heute zu den häufigsten Gesundheitsstörungen bei Kindern und Jugendlichen in den westlichen Industrienationen. Die Prävalenz steigt seit Jahren deutlich an, was zu Versorgungsengpässen und Kostenanstiegen im Gesundheitssystem führt. Das multifaktorielle Krankheitsbild der Adipositas fordert eine Vernetzung von stationären und ambulanten Strukturen, um eine lückenlose Versorgung dieser Patientengruppen gewährleisten zu können. Ein solches Kooperationsmodell im Sinne einer Integrierten Versorgung zur Verbesserung der Versorgung adipöser Kinder und Jugendlicher wird hier vorgestellt.Correspondence to:
A. Möckel, MBA
Leiter CJD Oberau Health and Activity Lodge
Rossfeldstraße 78
D–83471 Berchtesgaden
Email: info@cjd-oberau.de
Medizinisch-berufliche Rehabilitation
Langzeit-Outcome von medizinisch-beruflichen Rehabilitanden am Beispiel der BDH-Klinik Hessisch Oldendorf
J.D. Rollnik
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 22, Nr. 2/2010, S. 56-58
Langzeit-Outcome von medizinisch-beruflichen Rehabilitanden am Beispiel der BDH-Klinik Hessisch Oldendorf
J.D. Rollnik
Institut für neurorehabilitative Forschung (InFo) der BDH-Klinik Hessisch Oldendorf, Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover
Einleitung: Die medizinisch-berufliche Rehabilitation (Phase II-mbR) stellt bei neurologischen und neurochirurgischen Patienten einen wichtigen Bestandteil der Rehabilitationskette dar. Patienten: In der Studie wurden Outcome-Daten von n = 237 ehemaligen Rehabilitanden (Durchschnittsalter 38,3 Jahre) mittels eines Fragebogens analysiert. Es handelte sich überwiegend um Schädel-Hirn-Traumatisierte. Die Rehabilitation lag im Mittel ca. 7 Jahre zurück (Median: 6,9 Jahre), seit dem Erkrankungsdatum waren 9,7 Jahre verstrichen (Median: 9,0 Jahre). Ergebnisse: Zum Befragungszeitpunkt waren ca. 60% der ehemaligen Rehabilitanden dem ersten Arbeitsmarkt zuzuordnen, das heißt sie waren berufstätig (35%), arbeitssuchend (9,3%) oder befanden sich in einer Ausbildung, Umschulung (13,5%) bzw. Integrationsmaßnahme (2,1%). Positive Prädiktoren einer erfolgreichen beruflichen Teilhabe waren niedriges Lebensalter und hoher prämorbider Bildungsabschluss. Diskussion: Es handelt sich zwar um eine nichtkontrollierte Studie, dennoch leisten die Daten einen Beitrag zur Evidenzbasierung medizinisch-beruflicher Rehabilitationsmaßnahmen. Weitere multizentrische Studien wären wünschenswert.Correspondence to:
Prof. Dr. med. J.D. Rollnik
BDH-Klinik Hessisch Oldendorf
Greitstraße 18 – 28
D–31840 Hessisch Oldendorf
Email: prof.rollnik@nkho.de
Medizinisch-berufliche Rehabilitation
Die MEMBER-Studie (multizentrische Evaluationsstudie zur medizinisch-beruflichen Rehabilitation) – Konzeption und erste (Baseline-)Ergebnisse
J.D. Rollnik
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 22, Nr. 2/2010, S. 59-73
Die MEMBER-Studie (multizentrische Evaluationsstudie zur medizinisch-beruflichen Rehabilitation) – Konzeption und erste (Baseline-)Ergebnisse
J.D. Rollnik
Institut für neurorehabilitative Forschung (InFo) der BDH-Klinik Hessisch Oldendorf, Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover
Einleitung: Bei der MEMBER-Studie handelt es sich um eine prospektive multizentrische Studie der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-beruflicher Rehabilitationseinrichtungen (Phase II-mbR) in Deutschland. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich von 2009 – 2011. Patienten: In die Studie wurden bis dato 196 medizinisch-berufliche Rehabilitanden eingeschlossen. Ergebnisse: Das mittlere Alter lag bei 34,5 (SD = 10,2) Jahren. Die meisten Patienten litten an einer neurologischen oder psychiatrischen Erkrankung (Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall, Depression). 78,6% der Studienteilnehmer bewerteten die Rehabilitationsbehandlung als “gut” oder “sehr gut”. Diskussion: Vorgestellt werden die Baseline-Ergebnisse der MEMBER-Studie. In den kommenden 2 Jahren sind Aussagen zum primären Outcome-Parameter, nämlich der beruflichen Teilhabe, zu erwarten.Correspondence to:
Prof. Dr. med. J.D. Rollnik
BDH-Klinik Hessisch Oldendorf
Greitstraße 18 – 28
D–31840 Hessisch Oldendorf
Email: prof.rollnik@nkho.de
Medizinisch-berufliche Rehabilitation
Ganzheitliche Aspekte präventiver und kurativer Strategien – etablierte Gesundheits- und Krankheitsmodelle, Vorstellung eines neu konzipierten transdisziplinären Versorgungsmodells
J. Piper
Occupational rehabilitation
Holistic aspects of strategies in prevention and treatment – current models of health and illness, presentation of a new model for transdisciplinary prevention and patient management
J. Piper
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 22, Nr. 2/2010, S. 74-83
Ganzheitliche Aspekte präventiver und kurativer Strategien – etablierte Gesundheits- und Krankheitsmodelle, Vorstellung eines neu konzipierten transdisziplinären Versorgungsmodells
J. Piper
Innere Abteilung, Meduna-Klinik, Bad Bertrich
Einleitend werden verschiedene anerkannte wissenschaftliche Modelle von Gesundheit und Krankheit präsentiert, welche in unterschiedlichen Akzentsetzungen verschiedene Aspekte beider Phänomene betonen. Hiervon ausgehend wird abgeleitet, dass umfassende Präventions- und Therapiekonzepte nicht nur multi- und interdisziplinäre, sondern transdisziplinäre Herausforderungen darstellen. Abschließend wird in Anlehnung an das Hancock’sche Mandala-Modell ein eigenes ganzheitlich ausgerichtetes transdisziplinäres Versorgungsmodell entwickelt und diskutiert.Correspondence to:
Prof. Dr. med. J. Piper
Chefarzt der Inneren Abteilung
Meduna-Klinik Bad Bertrich
Clara-Viebig-Straße 4
D–56864 Bad Bertrich
Email: JPu.MP@t-online.de
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 22, Nr. 2/2010, S. 74-83
Holistic aspects of strategies in prevention and treatment – current models of health and illness, presentation of a new model for transdisciplinary prevention and patient management
J. Piper
Innere Abteilung, Meduna-Klinik, Bad Bertrich
In this paper several generally accepted models of health and illness are presented based on an dealing with different aspects of both phenomena. The conclusion from these various models is that the development of holistic strategies in prevention and treatment can be regarded not only as a multi- and interdisciplinary but also as a transdisciplinary challenge. Based on the “Mandala Model” of Hancock, the author describes and discusses a new transdisiplinary model for universal management of diseases and prevention programs.Correspondence to:
Prof. Dr. med. J. Piper
Chefarzt der Inneren Abteilung
Meduna-Klinik Bad Bertrich
Clara-Viebig-Straße 4
D–56864 Bad Bertrich
Email: JPu.MP@t-online.de
Abstract
Deutsche Eliteakademie