Jahrgang 36, No. 6/2010(Juni)
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Atemwegs- und Lungenkrankheiten
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Trainingstherapie bei COPD II
Pulmonale Rehabilitation: Training trotz Komorbidität
W. Karrer
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 36, Nr. 6/2010, S. 225–230
Pulmonale Rehabilitation: Training trotz Komorbidität
W. Karrer
Luzerner Höhenklinik Montana, Crans-Montana, Schweiz
Komorbiditäten bei Patienten, die in ein Programm für pulmonale Rehabilitation zugewiesen werden, sind häufig. Es handelt sich vorwiegend um kardiovaskuläre und psychische Begleiterkrankungen. Ebenfalls häufig sind das metabolische Syndrom und Behinderungen im Bewegungsapparat. Die pulmonale Rehabilitation bei Patienten mit Begleiterkrankungen ist möglich, wenn das Programm diesen Begleitkrankheiten angepasst wird, was ein vorangehendes ausführliches Assessment und ein individuell angepasstes Trainingsprogramm erfordert. Unter diesen Umständen sind ähnliche Erfolge zu erwarten wie bei Patienten ohne Begleiterkrankungen.Correspondence to:
Dr. med. W. Karrer
Luzerner Höhenklinik Montana
Route de lAstoria
CH–3963 Crans-Montana
Email: werner.karrer@LHM.ch
Trainingstherapie bei COPD II
Organisationsformen und Ergebnisse des Trainings bei COPD-Patienten in Deutschland
K. Taube
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 36, Nr. 6/2010, S. 231–235
Organisationsformen und Ergebnisse des Trainings bei COPD-Patienten in Deutschland
K. Taube
Ambulante pneumologische Rehabilitation, Atem-Reha Hamburg GmbH
In der Therapie der COPD ist neben der leitliniengerechten Medikation das körperliche Training eine unverzichtbare Komponente, die ebenfalls als Langzeitmaßnahme angewendet werden sollte. In Deutschland besteht aufgrund gesetzlicher Bestimmungen ein Anspruch des Patienten auf die nicht medikamentöse Behandlung. Allerdings ist für die Umsetzung eines Langzeittrainings die dazu notwendige Infrastruktur noch nicht flächendeckend eingeführt. In den letzten Jahren wurden Fortschritte erzielt sowohl in Bezug auf die wissenschaftliche Überprüfung der Trainingsmethoden als auch in der praktischen Umsetzung.Correspondence to:
Dr. med. Karin Taube
Ambulante ganztägige pneumologische Rehabilitation
Atem-Reha Hamburg GmbH
Jungestraße 10
D–20535 Hamburg
Email: Taube-Tangstedt@t-online.de
Trainigstherapie bei COPD II
Organisationsformen und Ergebnisse des Trainings bei COPD-Patienten in Österreich
A. Lichtenschopf
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 36, Nr. 6/2010, S. 236–238
Organisationsformen und Ergebnisse des Trainings bei COPD-Patienten in Österreich
A. Lichtenschopf
Sonderkrankenanstalt der Pensionsversicherungsanstalt Weyer/Enns
Pneumologische Trainingstherapie wird in Österreich überwiegend im stationären Setting angeboten. Spezielle Rehabilitationszentren, vorwiegend von Pensionsversicherungen betrieben, bieten die Trainingstherapie im multidisziplinären Setting an. Die Trainingstherapie beinhaltet das Ausdauer- und Krafttraining der peripheren Muskulatur und das inspiratorische Atemmuskeltraining schon für Patienten ab Gold-Stadium II. Das ambulante Training wird von einigen wenigen Pneumologen im niedergelassenen Bereich und zwei Ambulanzen angeboten; derzeit wird es nicht von den dafür zuständigen Kostenträgern bezahlt. 2010 will die PVA (Pensionsversicherungsanstalt) 16 ambulanten Rehabilitationsanbietern die ambulante pneumologische Rehabilitation für ihre Versicherten bezahlen. Vorgestellt wird die prospektive Studie an 83 COPD-Patienten mittleren und hohen Schweregrades von H. Zwick. 2-mal wöchentlich über 1 Jahr durchgeführte ambulante Rehabilitation brachte signifikante Verbesserungen in allen wesentlichen Bereichen, insbesondere bei Kraft- und Ausdauer, in der Lebensqualität und eine überaus starke Reduktion an Exazerbationen und Krankenhausaufenthaltstagen.Correspondence to:
Prim. Dr. A. Lichtenschopf
Ärztlicher Leiter der SKA der PVA Weyer/Enns
Mühlein 2
A-3335 Weyer/Enns
Email: Alfred.lichtenschopf@pva.sozvers.at
Trainingstherapie bei COPD II
Pulmonale Rehabilitation in der Schweiz: Organisationsformen und Outcome-Daten
M. Frey und H. Borer
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 36, Nr. 6/2010, S. 239–247
Pulmonale Rehabilitation in der Schweiz: Organisationsformen und Outcome-Daten
M. Frey und H. Borer
Klinik Barmelweid, Bürgerspital Solothurn, Schweiz
Die Schweiz verfügt über ein Netz von 52 ambulanten und 10 stationären pulmonalen Rehabilitationsprogrammen, die die Anforderungen der Fachgesellschaft erfüllen und bei ausgewiesener Indikationsstellung mit Ausnahme der Patientenschulung durch die Krankenversicherer finanziert werden. Mittels etablierter Outcome-Messungen kann gezeigt werden, dass sowohl stationär als auch ambulant klinisch bedeutsame Verbesserungen erreicht werden können. Trotz des guten Angebots und der wissenschaftlich belegten Wirksamkeit wird die pulmonale Rehabilitation zuwenig eingesetzt.Correspondence to:
Dr. med. M. Frey
Klinik Barmelweid
CH–5017 Barmelweid
Email: martin.frey@barmelweid.ch
Empfehlung
Management der Influenza-A/H1N1-Pandemie im Krankenhaus: Update Januar 2010
T. Schaberg, T. Bauer, K. Dalhoff, S. Ewig, D. Köhler, J. Lorenz, G. Rohde, M.W. Pletz, S. Rosseau, B. Schaaf, N. Suttorp, T. Welte, W. Haas und A. Reuß
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 36, Nr. 6/2010, S. 248–256
Management der Influenza-A/H1N1-Pandemie im Krankenhaus: Update Januar 2010
T. Schaberg1, T. Bauer2, K. Dalhoff3, S. Ewig4, D. Köhler5, J. Lorenz6, G. Rohde7, M.W. Pletz8, S. Rosseau9, B. Schaaf10, N. Suttorp9, T. Welte8, W. Haas11 und A. Reuß11
1Zentrum für Pneumologie, Diakoniekrankenhaus Rotenburg (Wümme) gGmbH, Rotenburg an der Wümme, 2Klinik für Pneumologie, Lungenklinik Heckeshorn, HELIOS Klinikum Emil von Behring, Berlin, 3Medizinische Klinik III, Universitätsklinik Lübeck, 4Klinik für Pneumologie, Beatmungsmedizin und Infektiologie, Augusta-Kranken-Anstalt, Bochum, 5Fachkrankenhaus für Pneumologie und Allergologie, Kloster Grafschaft GmbH, Schmallenberg, 6Abteilung Innere II, Kreiskrankenhaus Lüdenscheid, 7Medizinische Klinik III, Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin, Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinik Bergmannsheil GmbH, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum, 8Zentrum Innere Medizin – Abteilung Pneumologie, Medizinische Hochschule Hannover, 9Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie und Pneumologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow-Klinikum, Berlin, 10Medizinische Klinik (Pneumologie/Infektiologie), Klinikum Dortmund gGmbH, Dortmund, 11Robert-Koch-Institut, Berlin
Dieses Update trägt den Erfahrungen Rechnung, die sich aus der ersten Welle der neuen Influenza-Epidemie mit kontinuierlicher Mensch-zu-Mensch-Übertragung im Krankenhaus ergeben haben.Correspondence to:
Prof. Dr. med. T. Schaberg
Diakoniekrankenhaus Rotenburg
Elise-Averdiek-Straße 17
D–27356 Rotenburg (Wümme)
Email: schaberg@diako-online.de
Serie Lungenfunktion
Diffusionstestung – sensitives Element der Lungenfunktionsprüfung
D. Bösch
Abstract
Diffusionstestung – sensitives Element der Lungenfunktionsprüfung
D. Bösch
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