Jahrgang 36, No. 7/2010(Juli)
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Atemwegs- und Lungenkrankheiten
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Bildgebende Verfahren bei Atemwegs- und Lungenerkrankungen im Kindesalter
Editorial
D. Reinhardt
Abstract
Editorial
D. Reinhardt
Bildgebende Verfahren bei Atemwegs- und Lungenerkrankungen im Kindesalter
Bildgebende Verfahren bei Atemwegs- und Lungenerkrankungen bei Kindern – konventionelle Diagnostik
A.E. Horwitz
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 36, Nr. 7/2010, S. 266–279
Bildgebende Verfahren bei Atemwegs- und Lungenerkrankungen bei Kindern – konventionelle Diagnostik
A.E. Horwitz
Kinderradiologie, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, HELIOS Klinikum Krefeld
Die Anfertigung einer optimalen Röntgenaufnahme des Thorax im Kindesalter bei möglichst geringer Strahlenexposition erfordert bestimmte technische Voraussetzungen. Dabei sind die altersbezogenen Einstellungen der Belichtungsparameter, die Anwendung von Filtern und Streustrahlenraster, die Wahl der Feldgröße und eine ausreichende Inspirationstiefe von erheblicher Bedeutung. Das radiologische Erscheinungsbild entzündlicher Erkrankungen der unteren Luftwege im Kindesalter ist vom Alter des Kindes, von der Ätiologie, der Pathogenese und dem Ausmaß der Erkrankung abhängig: Allgemeine Überblähung, Atelektasen, ungleichmäßige Belüftung, Verdickung der Bronchialwände, peribronchiale und alveoläre Infiltrate ergeben ein charakteristisches Bild. Der Grund liegt in den anatomischen und physiologischen Besonderheiten der kindlichen Lunge. Häufigste Erreger in allen Altersgruppen sind Viren. Bei Kleinkindern, Schulkindern und in der Adoleszenz steigt die Inzidenz bakterieller Infektionen. Etwa ein Drittel der Pneumonien in dieser Altersgruppe werden durch Mycoplasma pneumoniae verursacht. Das häufigste befallene Organ bei Kindern mit HIV ist die Lunge. Pilzpneumonien und die Tuberkulose treten bei immunsupprimierten Patienten auf. Die Tuberkulose ist aber auch eine Erkrankung, die bevorzugt bei Kindern aus niedrigen sozioökonomischen Verhältnissen vorkommt. 90% der Primärtuberkulosen sind klinisch asymptomatisch und werden anhand vergrößerter hilärer und mediastinaler Lymphknoten erkannt. Die zystische Fibrose ist die häufigste autosomal rezessiv vererbte Stoffwechselkrankheit. Bereits im Säuglingsalter beginnen die pulmonalen Komplikationen wie chronische Bronchitis und rezidivierende Pneumonien. Bei etwa der Hälfte der Patienten mit Multiorganbefall einer Langerhanszell-Histiozytose liegt eine Lungenbeteiligung in Form eines interstitiellen Befalls und zystischer Veränderungen vor. Luftbefüllte zystische Läsionen der Lunge können aber auch auf dem Boden verschiedener Ursachen entstehen. Am häufigsten kommen die postentzündlichen Pneumatozelen vor. Eine radiologische Diagnosestellung ohne Kenntnis des klinischen Befundes ist nicht möglich. Aspirierte flüssige oder feste Fremdkörper sind in der Regel nicht röntgendicht und daher nicht auf einem Röntgenbild sichtbar. Daher müssen indirekte Zeichen zur Diagnosestellung herangezogen werden.Correspondence to:
Dr. med. A.E. Horwitz
Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
HELIOS Klinikum Krefeld
Lutherplatz 40
D–47805 Krefeld
Email: alfred.horwitz@helios-kliniken.de
Bildgebende Verfahren bei Atemwegs- und Lungenerkrankungen im Kindesalter
CT Thorax im Säuglings- und Kindesalter – State of the Art
K. Schneider
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 36, Nr. 7/2010, S. 280–289
CT Thorax im Säuglings- und Kindesalter – State of the Art
K. Schneider
Abteilung Pädiatrische Radiologie, Kinderklinik und Kinderpoliklinik, Dr. von Haunersches Kinderspital, München
Die Computertomografie (CT) des Thorax als kontrastverstärkte Spiral-CT ist für komplexere Fehlbildungen, meist eine Kombination von Anomalien des tracheobronchialen Systems und der großen Gefäße, die definitive Untersuchung. Aber auch bei entzündlichen und neoplastischen Erkrankungen im Thoraxbereich hat die CT wegen ihrer hohen Spezifität Vorteile gegenüber allen anderen diagnostischen Verfahren. Die klassische High-Resolution-CT (HRCT) in Einzelschichten oder als Spirale wird für die Beurteilung und Diagnosestellung der interstitiellen Lungenerkrankungen benötigt. Aufgrund der nicht unbeträchtlichen Strahlenbelastung durch das CT werden in diesem Beitrag die unterschiedlichen optimierten Untersuchungstechniken für die Pädiatrie, Neuerungen in der Bildverarbeitung und Erfahrungen für die Betrachtung von CT-Untersuchungen dargestellt. Anhand der häufigsten Krankheitsbilder im frühen Lebensalter und der Adoleszenz werden die typischen Befunde, die mit beiden CT-Techniken in unterschiedlicher Weise erhoben werden können, dargestellt.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Schneider
Abteilung Pädiatrische Radiologie
Kinderklinik und Kinderpoliklinik
Dr. von Haunersches Kinderspital
Lindwurmstraße 4
D–80337 München
Email: karl.schneider@med.uni-muenchen.de
Bildgebende Verfahren bei Atemwegs- und Lungenerkrankungen im Kindesalter
MRT der Lunge bei Kindern und Jugendlichen
J.F. Schäfer
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 36, Nr. 7/2010, S. 290–299
MRT der Lunge bei Kindern und Jugendlichen
J.F. Schäfer
Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Bereich Kinderradiologie, Universitätsklinikum Tübingen
Im Laufe der letzten Jahre hat die MRT der Lunge durch technische Innovationen einen Aufschwung erfahren, nachdem bereits in der Anfangszeit der MRT die Möglichkeiten der Lungendarstellung ausgelotet wurden. In dieser Arbeit werden zunächst morphologische, sodann funktionelle Aspekte der Lungen-MRT dargestellt. Neben einem Überblick über den allgemeinen Stand der Wissenschaft wird auf die Übertragung im Bereich der Kinderradiologie näher eingegangen und mögliche Indikationen anhand von Beispielen besprochen. Hierbei wird auch die Effizienz der Methode angerissen, da längere Messzeiten sowie die Notwendigkeit der Sedierung von Säuglingen und Kleinkindern belastend und kostenintensiv sind.Correspondence to:
PD Dr. med. J.F. Schäfer
Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Bereich Kinderradiologie
Universitätsklinikum Tübingen
Hoppe-Seyler-Straße
D–72076 Tübingen
Email: juergen.schaefer@med.uni-tuebingen.de
Serie Forum Lunge
Ein Fall mit Biss
T. Hering
Abstract
Ein Fall mit Biss
T. Hering
Abstract
Industrienachrichten