Jahrgang 36, No. 2/2010(Februar)
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Atemwegs- und Lungenkrankheiten
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Überischt
Kardiovaskuläres Risiko und Schlaf
B. Sanner
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 36, Nr. 2/2010, S. 42–46
Kardiovaskuläres Risiko und Schlaf
B. Sanner
Bethesda Krankenhaus Wuppertal, Akademisches Lehrkrankenhaus der Ruhr-Universität Bochum
Die obstruktive Schlafapnoe ist charakterisiert durch eine pathologische Wechselwirkung von Schlaf, Atmung und Herzkreislaufsystem, vor allem während der Nacht. So finden sich parallel zu Phasen mit obstruktiven Apnoen Anstiege des pulmonal-arteriellen und systemischen Blutdrucks und einem daraus resultierenden Non-Dipping im 24h-Blutdruckprofil. Der Sympathikotonus ist nachts erhöht und wahrscheinlich in dieser Folge auch die Thrombozytenaggregabilität. Große klinische Studien der letzten Jahre konnten darüber hinaus aufzeigen, dass diese schlafbezogene Atmungsstörung in der Nacht auch zu kardiovaskulären Erkrankungen am Tag führen kann. Die obstruktive Schlafapnoe gilt mittlerweile als die häufigste behebbare Ursache einer arteriellen Hypertonie. Zusätzlich gibt es Assoziationen zur pulmonal-arteriellen Hypertonie, zur linksventrikulären Dysfunktion, zur Arteriosklerose-Entstehung und der Entwicklung einer koronaren Herzerkrankung, zu apoplektischen Insulten und zu Herzrhythmusstörungen, insbesondere auch zur Arrhythmia absoluta bei Vorhofflimmern. Daher sollte bei Patienten mit schlecht einstellbarer arterieller Hypertonie und solchen mit einem Non-Dipping im 24h-Profil, aber auch bei Patienten mit ätiologisch nicht geklärter linksventrikulärer Hypertrophie, pulmonal-arterieller Hypertonie oder nächtlichen myokardialen Ischämien und klinischen Hinweisen auf das Vorliegen einer obstruktiven Schlafapnoe eine weitergehende schlafmedizinische Diagnostik erfolgen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. B. Sanner
Bethesda Krankenhaus
Akademisches Lehrkrankenhaus der Ruhr-Universität Bochum
Hainstraße 36
D-42109 Wuppertal
Email: Bernd.Sanner@Bethesda-Wuppertal.de
Übersicht
Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen
T.E. Wessendorf und H. Teschler
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 36, Nr. 2/2010, S. 47–53
Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen
T.E. Wessendorf und H. Teschler
Abteilung Pneumologie/Schlafmedizin, Ruhrlandklinik – Universitätsklinik, Essen
Die Behandlung mit CPAP ist die Therapie der Wahl der obstruktiven Schlafapnoe, wobei ein Versuch der Gewichtsnormalisierung bei übergewichtigen Patienten immer unternommen werden sollte. Bei eindeutiger Lageabhängigkeit kann ein Versuch des Positionstrainings unternommen werden. Als Alternative ist in erster Linie der Einsatz intraoraler Prothesen zu überlegen. Von den chirurgischen Therapieoptionen steht in wenigen Fällen die operative Kiefervorverlagerung im Vordergrund, Weichteiloperationen sind kritisch zu beurteilen. Hinter der zentralen Schlafapnoe verbergen sich Krankheitsbilder mit unterschiedlichen pathophysiologischen Mechanismen: Medikamentöse Therapien einschließlich Sauerstoffgabe kommen hier neben verschiedensten Beatmungsformen in Betracht. Die Langzeitbetreuung von Schlafapnoepatienten ist unabhängig von der gewählten Therapieform unverzichtbar.Correspondence to:
Dr. med. T.E. Wessendorf
Abteilung Pneumologie/Schlafmedizin
Ruhrlandklinik – Universitätsklinik
Tüschner Weg 40
D-45239 Essen
Email: thomas.wessendorf@ruhrlandklinik.de
Autorenreferate
32. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie, Berlin, 4. – 6. März 2010
Abstract
32. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie, Berlin, 4. – 6. März 2010
Serie Forum Lunge
Infiltrat und Eosinophilie – was nun?
M. Kohlhäufl
Abstract
Infiltrat und Eosinophilie – was nun?
M. Kohlhäufl
Studienaufruf / Mitteilung
Abstract
Studienaufruf / Mitteilung