Jahrgang 34, No. 12/2008(Dezember 2008)
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Atemwegs- und Lungenkrankheiten
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Originalarbeit
Wertigkeit des endobronchialen Ultraschalls (EBUS) bei Patienten mit peripherem Rundherd und nicht richtungsweisender Bronchoskopie
K. Woelke und G. Laier-Groeneveld
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 34, Nr. 12/2008, S. 471–474
Wertigkeit des endobronchialen Ultraschalls (EBUS) bei Patienten mit peripherem Rundherd und nicht richtungsweisender Bronchoskopie
K. Woelke und G. Laier-Groeneveld
Medizinische Klinik II, Klinik für Bronchial- und Lungenheilkunde, Evangelisches und Johanniter Klinikum Niederrhein, Oberhausen
Die bronchoskopische Diagnostik peripherer Rundherde liefert auch unter Zuhilfenahme der Röntgendurchleuchtung häufig keine definitive Diagnose. Da auch bei kleinen peripheren Lungentumoren in bis zu 20% mit einer mediastinalen Lymphknotenmetastasierung gerechnet werden muss, erscheint präoperativ zusätzlich ein mediasti- nales Lymphknotenstaging empfehlenswert. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache eignet sich für die Diagnostik peripherer pulmonaler Läsionen der EBUS mit der Minisonde. Eigene Untersuchungen sowie Studien belegen die Darstellbarkeit peripherer Läsionen mit der Minisonde und die Möglichkeit der Diagnosestellung durch transbronchiale Nadelaspiration (TBNA) über einen liegenden Führungskatheter. Hiermit lässt sich gegenüber der alleinigen Bronchoskopie die diagnostische Ausbeute nochmals signifikant steigern. Da gleichzeitig auch das mediastinale Lymphknotenstaging mit einer diagnostischen Ausbeute von über 85% erfolgen kann, wird die endoskopische Diagnostik peripherer Rundherde signifikant durch den Einsatz der Ultraschall-Minisonde erhöht.Correspondence to:
Dr. med. K. Woelke
Medizinische Klinik II
Klinik für Bronchial- und Lungenheilkunde
Evangelisches und Johanniter Klinikum Niederrhein
Steinbrinkstraße 96a
D-46145 Oberhausen
Email: karsten.woelke@ejk.de
Übersichtsarbeit
Modulation des kardiovaskulären Risikofaktors Homocystein durch Rauchen und andere Faktoren des Lebensstils
R. Siekmeier, H. Kronenberger, T. Grammer und W. März
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 34, Nr. 12/2008, S. 475–490
Modulation des kardiovaskulären Risikofaktors Homocystein durch Rauchen und andere Faktoren des Lebensstils
R. Siekmeier1, H. Kronenberger2, T. Grammer3 und W. März3
1Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bonn, 2Reha-Zentrum Borkum, Klinik Borkum Riff, Borkum, 3Synlab – Medizinisches Versorgungszentrum für Labordiagnostik, Eppelheim
Atherosklerotisch bedingte Gefäßerkrankungen stellen die bedeutendste Ursache der Mortalität in den westlichen Industrieländern dar. Ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung und Progression dieser Erkrankungen ist inhalativer Tabakkonsum. Der Pathomechanismus, über den Tabakrauchen zur Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen führt, ist sehr komplex und umfasst neben metabolischen Veränderungen (z. B. der Plasmalipoproteine) auch Veränderungen der Gerinnung und der Fibrinolyse (z. B. Fibrinogen, Plasminogen), Veränderungen weiterer Risikofaktoren (z. B. Homocystein) sowie eine Schädigung des Gefäßendothels durch verschiedene Faktoren (z. B. durch im Rauch enthaltene reaktive Sauerstoffspezies (ROS)). In dieser Übersichtsarbeit wird der Einfluss von chronischem inhalativen Tabakkonsum und anderen, häufig mit diesem assoziierten Lebensstilfaktoren auf die Plasmakonzentration des Homocysteins, einem von den übrigen kardiovaskulären Risikofaktoren unabhängigen Risikofaktor, dargestellt. Ferner werden die Möglichkeiten einer therapeutischen Intervention, die neben einer Beendigung des inhalativen Tabakkonsums existieren, diskutiert.Correspondence to:
PD Dr. med. habil. R. Siekmeier
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
D-53175 Bonn
Email: r.siekmeier@bfarm.de
Übersichtsarbeit
Pulmonale Hypertonie bei idiopathischer Lungenfibrose – ein unterschätztes Epiphänomen?
S. Gläser, C. Schäper, B. Koch, T. Bollmann, C.F. Opitz und R. Ewert
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 34, Nr. 12/2008, S. 491–496
Pulmonale Hypertonie bei idiopathischer Lungenfibrose – ein unterschätztes Epiphänomen?
S. Gläser1, C. Schäper1, B. Koch1, T. Bollmann1, C.F. Opitz2 und R. Ewert1
1Bereich Pneumologie und Infektiologie, Medizinische Klinik B, Universitätsklinikum der Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald, 2Klinik für Innere Medizin, Schwerpunkt Kardiologie, DRK-Kliniken Berlin-Köpenick, Berlin
Patienten mit fortgeschrittenen interstitiellen Lungenerkrankungen im Rahmen einer idiopathischen Lungenfibrose (IPF) sind vordergründig durch restriktive Ventilations- sowie Gasaustauschstörungen charakterisiert, die als die entscheidenden leistungslimitierenden pathophysiologischen Korrelate angesehen werden. Bei einem nicht unerheblichen Anteil der Patienten geht der Verlust an intaktem interstitiellen Lungengewebe jedoch auch mit pulmonal-vaskulären Veränderungen einher. Die daraus folgende Konsequenz einer pulmonalen Hypertonie stellt somit eine häufige Komorbidität bei Patienten mit interstitiellen Lungenerkrankungen dar, die wesentlichen Einfluss auf Dyspnoe, Leistungsfähigkeit und letztlich Überleben haben. Innerhalb der letzten Jahre ist die pulmonale Hypertonie bei Patienten mit interstitiellen Lungenerkrankungen zunehmend in den Fokus wissenschaftlichen Interesses gerückt. Ziel dieses Artikels ist es, einen Überblick über wichtige aktuelle klinische Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet zu vermitteln.Correspondence to:
Dr. med. S. Gläser
Medizinische Klinik B
Universitätsklinikum der Ernst-Moritz-Arndt-Universität
Friedrich-Löffler-Straße 23a
D-17475 Greifswald
Email: glaeser.sven@gmail.com
Medizingeschichte
Pneumologie – von der Peripherie ins Zentrum der Inneren Medizin
H. Matthys
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 34, Nr. 12/2008, S. 497–502
Pneumologie – von der Peripherie ins Zentrum der Inneren Medizin
H. Matthys