Jahrgang 31, No. 7/2008(Juli 2008)
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Allergologie
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Nahrungsmittelallergie I
Editorial: Nahrungsmittelallergie – Update 2008
T. Schäfer und T. Werfel
Abstract
T. Schäfer und T. Werfel
Nahrungsmittel sind in aller Munde und so verhält es sich auch mit der Nahrungsmittelallergie. Wir freuen uns, dass wir Ihnen mit dieser und der nächsten Ausgabe der Allergologie zwei Schwerpunkthefte zu diesem Thema präsentieren können, die Sie mit aktuellen Beiträgen zur Epidemiologie, Klinik, Grundlagenforschung und Tertiärprävention auf den neuesten Stand bringen.
Wie der Eingangsbeitrag von T. Schäfer deutlich macht, ist die Datenlage zu guten, bevölkerungsbezogenen epidemiologischen Studien nach wie vor unbefriedigend. Dies hat u.a. damit zu tun, dass Manifestationsformen und pathogenetische Hintergründe von Nahrungsmittelunverträglichkeitsreaktionen vielgestaltig und z.T. nur sehr aufwändig zu erfassen sind. In großen epidemiologischen Studien ist man aber auf robuste und relativ einfach durchzuführende Erhebungsmethoden angewiesen. Der Vergleich internationaler Studien macht deutlich, dass nach Eigenangaben die Häufigkeit der Nahrungsmittelallergie mit rund 25% offensichtlich deutlich überschätzt wird. Bis vor 4 Jahren lagen nur 2 bevölkerungsbezogene Studien aus England und den Niederlanden vor, die eine doppelblinde, plazebo-kontrollierte orale Provokationstestung (DBPCFC) eingesetzt hatten. Inzwischen gibt es mindestens 4 weitere derartige Studien u.a. auch aus Deutschland. In der von T. Zuberbier vorgestellten Studie aus dem Berliner Raum wurden so viele Probanden einem oralen Provokationstest unterzogen wie noch nie. Während die Eigenangaben zur Nahrungsmittelallergie in dem Berliner Kollektiv mit rund 35% so hoch liegen wie in kaum einer anderen Studie, ist die aus den Ergebnissen des DBPCFC abgeleitete Prävalenz mit 2,6% für Erwachsene im Rahmen dessen, was auch andere europäische Studien berichten. Die Ergebnisse verdeutlichen die Überschätzung durch Eigenangaben, machen aber auch deutlich, dass in Deutschland mit etwa 2 Millionen Nahrungsmittelallergikern zu rechnen ist. Weitere Studien sind notwendig, aber auch z.T. bereits auf den Weg gebracht. Das bereits angelaufene EuroPrevall-Projekt hat sich u.a. zum Ziel gesetzt, basierend auf einem standardisierten DBPCFC, für zahlreiche europäische Länder valide und vergleichbare Daten zur Prävalenz der Nahrungsmittelallergie zu generieren. Erste Ergebnissen werden mit Spannung für das nächste Jahr erwartet.
Das Vorgehen bei vermuteter Nahrungsmittelallergie und die anschließenden Therapien sind insbesondere wegen der Diskrepanz zwischen vermuteter und tatsächlich nachweisbarer Allergie komplex. Die Arbeitsgemeinschaft Nahrungsmittelallergie der DGAKI, des ÄDA und der GPA hat daher eine Serie von Leitlinien für die unterschiedlichen Aspekte dieser Krankheitsgruppe verfasst und zum großen Teil im Internet auf der Seite der AWMF verfügbar gemacht. In diesem Schwerpunktheft wird die letzte Leitlinie dieser Serie von M. Henzgen und Mitarbeitern zum Thema Hauttestungen bei vermuteter Nahrungsmittelallergie abgedruckt, die dieses Thema in praxisrelevanter Form zusammenfasst.
Bei Vorliegen einer Nahrungsmittelallergie kommt der sinnvollen Ernährungstherapie die größte Bedeutung zu. Was dies umfasst und worauf dabei zu achten ist, beschreibt I. Reese in ihrem Beitrag anschaulich und praxisnah. Ziele der Ernährungstherapie sind nicht nur die Meidung des Allergens (Karenz), sondern auch die Beibehaltung einer bedarfsdeckenden Nährstoffzufuhr und der Erhalt einer guten gesundheitsbezogenen Lebensqualität, wobei auch individuelle Einflussfaktoren zu berücksichtigen sind. Themen, die auch in diesem Zusammenhang von Bedeutung sind, umfassen die Deklarationspflicht, den Einfluss alkoholischer Getränke als Triggerfaktor und die Frage nach einem Schwellenwert.
Wie die Insektengiftallergie führt auch die Nahrungsmittelallergie nicht selten zu schweren und tödlichen Reaktionen. K. Brockow geht in seinem Beitrag auf die Nahrungsmittelallergie als Auslöser anaphylaktischer Reaktionen ein. Für die USA wird geschätzt, dass jährlich rund 150 Personen an einer Nahrungsmittelanaphylaxie versterben. Auch hier kommt der Ernährungstherapie besondere Bedeutung zu, denn in vielen Fällen war die Allergie bekannt, das Allergen konnte aber nicht gemieden werden. Die entsprechende Schulung der Patienten ist daher wichtig. Die Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxis Training and Education (AGATE) erarbeitet derzeit Anaphylaxieschulungsprogramme für betroffene Patienten. Auch die epidemiologische Datenlage wird sich durch das Anaphylaxie.net verbessern, das im deutschsprachigen Raum in standardisierter Weise Daten zu Anaphylaxiefällen sammelt.
Unklar bleibt, wie und ob eine Nahrungsmittelallergie durch präventive Maßnahmen zu verhindern ist. Auch aus anderen Gründen ist der Verzicht auf Tabakrauch und Stillen über mindestens 4 Monate zu empfehlen. Für Risikokindern hat sich ersatzweise die hypoallergene Säuglingsnahrung bewährt. Der Verzicht der Mutter auf potente Nahrungsmittelallergene in Schwangerschaft oder Stillzeit hat allerdings keinen bedeutsamen präventiven Effekt. Neuere Geburtskohor- tenstudien aus Deutschland zeigen, dass eine Verzögerung der Beikosteinführung über den 4. Lebensmonat hinaus nicht in der Lage ist, eine atopische Erkrankung zu verhindern. Interessanterweise legen Untersuchungen aus Skandinavien und dem Mittelmeerraum nahe, dass eine sogenannte mediterrane Kost einschließlich Fisch, bei der Mutter in Schwangerschaft und Stillzeit bzw. beim Kind im ersten Lebensjahr, in der Lage ist, präventiv auf die allergische Sensibilisierung und insbesondere inhalative atopische Erkrankungen zu wirken.
Wir wünschen Ihnen nun viel Freude und Informationsgewinn bei der Lektüre und freuen uns auch auf Ihre Kommentare und Anregungen.
Nahrungsmittelallergie I
Epidemiologie der Nahrungsmittelallergie in Europa
T. Schäfer
Abstract
T. Schäfer
Scharbeutz
Da Nahrungsmittelunverträglichkeitsreak- tionen unterschiedliche Pathomechanismen zugrundeliegen können, die sich wiederum auf verschiedene Weise an unterschiedlichen Organen manifestieren können, ist die Erhebung valider, bevölkerungsbezogener Daten erschwert. Die Spannweite der Prävalenz, die aufgrund von Eigenangaben in Einzelstudien ermittelt wurde, reicht von 2,1% für Kinder in Frankreich bis zu 35% bei Berliner Erwachsenen. Zwei Studien liefern vergleichbare Daten für den europäischen Raum, da sie international mit vergleichbarer Methodik gearbeitet haben. Nach Untersuchungen von jungen Erwachsenen im Rahmen des ECRHS beträgt die Prävalenz der Nahrungsmittelallergie nach Eigenangaben durchschnittlich 12% und reicht von 4,6% in Spanien bis zu 18% in Schweden (Deutschland 16%). Nach Elternangaben zu ihren unter 18-jährigen Kindern, die im Rahmen einer Telefonumfrage erhoben wurden, liegt die Prävalenz der Nahrungsmittelallergie in 10 europäischen Ländern durchschnittlich bei 4,7%, wobei die Frequenz von 1,7% (Österreich) bis 11,7% (Finnland) reicht (Deutschland 3%). Inzwischen liegen sechs Studien aus England, den Niederlanden und Deutschland vor, die bevölkerungsbezogen einen doppelblinden und plazebokontrollierten oralen Provokationstest zumindest in Untergruppen der Studienpopulation durchführten. Die auf den Testergebnissen basierende Prävalenzschätzung reicht von 0,1 – 4,2% und liegt im Durchschnitt zwischen 2 und 3%. Frauen geben häufiger Nahrungsmittelunverträglichkeitsreaktionen an. Personen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden auch signifikant häufiger unter anderen atopischen Erkrankungen, insbesondere einer allergischen Rhinokonjunktivitis. Weitere große Studien guter methodischer Qualität, die auch einen internationalen Vergleich erlauben, sind notwendig. In diesem Zusammenhang sei auf das Projekt EuroPrevall hingewiesen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. T. Schäfer, MPH
Scharbeutzer Straße 23
D-23684 Scharbeutz
Email: torsten.schaefer4@gmx.de
Nahrungsmittelallergie I
Nahrungsmittelallergien – Epidemiologie in Berlin
T. Zuberbier
Abstract
T. Zuberbier
Abteilung für Dermatologie und Allergologie, Allergie-Centrum Charité, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Member of GALEN
Nahrungsmittelunverträglichkeit ist ein Oberbegriff, der sowohl allergische als auch nichtallergische Ursachen einer Unverträglichkeit, wie z.B. einen Enzymmangel, zusammenfasst. Grundsätzlich ist bekannt, dass in Deutschland ebenso wie in den anderen Industrienationen die Erkrankungen aus dem atopischen Formenkreis, wie allergischer Schnupfen, allergisches Asthma und die Neurodermitis, stark zunehmen. Zur Häufigkeit der Nahrungsmittelunverträglichkeit liegen dagegen nur unzureichende Daten vor. Die hier in Auszügen beschriebene Studie ist die bisher weltweit größte ihrer Art. Anhand einer repräsentativen Stichprobe der Berliner Bevölkerung mit deutscher Staatsbürgerschaft wurden 13.300 Personen angeschrieben bzw. angerufen. Den versandten Fragebogen beantworteten 4.093 Personen. Eine persönliche Untersuchung erfolgte bei insgesamt 814 Personen mit der in ärztlichen Positionspapieren empfohlenen Stufendiagnostik einschließlich Hauttestungen, Blutuntersuchungen und des doppelblinden plazebokontrollierten oralen Provokationstests. In der Eigenangabe berichteten 34,9% der befragten Personen, in der Vergangenheit schon einmal oder mehrmals auf Nahrungsmittel unverträglich reagiert zu haben. Lebensbedrohliche Zwischenfälle traten nur in Einzelfällen auf. Aufgrund der Ergebnisse der in Provokationstests gesicherten Nahrungsmittelunverträglichkeit aus der Gruppe der 814 klinisch untersuchten Personen konnten gewichtete Hochrechnungen für die gesamte Berliner Bevölkerung sowie für die bundesdeutsche Bevölkerung erfolgen. Für die Berliner Bevölkerung beträgt demnach die Häufigkeit einer Nahrungsmittelunverträglichkeitsreaktion 3,6% (95% Konfidenzintervall (3,0 – 4,2%)). Für die gesamte bundesdeutsche Bevölkerung erhält man nach Gewichtung auf der Basis der Daten des Bundesgesundheitssurveys von 1998 eine Prävalenz von 2,6% (95% Konfidenzintervall (2,1 – 3,2%)). IgE-vermittelte Nahrungsmittelallergien machen dabei einen Anteil von 68,1% aus, während nicht-IgE-vermittelte Nahrungsmittelunverträglichkeitsreaktionen bei nur 31,9% dieser Personen vorliegen. Die häufigsten Nahrungsmittelallergene waren Nüsse, Kern- und Steinobst (wie Apfel) sowie pollenassoziierte Gemüsesorten (wie Karotte und Sellerie). Unverträglichkeitsreaktionen auf Zusatzstoffe, die nicht allergischer Natur sind, traten ebenfalls auf.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Zuberbier
Abteilung Dermatologie und Allergologie
Allergie-Centrum Charité
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
D-10117 Berlin
Email: torsten.zuberbier@charite.de
Nahrungsmittelallergie I
Hauttestungen mit Nahrungsmittelallergenen
M. Henzgen, B.K. Ballmer-Weber, S. Erdmann, T. Fuchs, J. Kleine-Tebbe, U. Lepp, B. Niggemann, M. Raithel, I. Reese, J. Saloga, S. Vieths, T. Zuberbier und T. Werfel
Abstract
M. Henzgen1, B.K. Ballmer-Weber2, S. Erdmann3, T. Fuchs4, J. Kleine-Tebbe5, U. Lepp6, B. Niggemann7, M. Raithel8, I. Reese9, J. Saloga10, S. Vieths11, T. Zuberbier12 und T. Werfel13
1Pneumologie und Allergologie, Klinik für Innere Medizin I, Friedrich-Schiller-Universität, Jena, 2Zentrum für Klinische Forschung, Universität Zürich, 3Bergisch-Gladbach, 4Hautklinik, Universitätsmedizin Göttingen, 5Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 6Herz-Lungenpraxis, Stade, 7Pädiatrische Allergologie und Pneumologie, Hedwig-von-Rittberg-Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Kliniken Berlin-Westend, Berlin, 8Poliklinik, Medizinische Klinik 1, Universität Erlangen-Nürnberg, 9Ernährungsberatung, München, 10Hautklinik, Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz, 11Paul-Ehrlich-Institut, Langen, 12Allergie-Centrum-Charité, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 13Hautklinik Linden, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologigie, Medizinische Hochschule Hannover
enen
Hauttestungen haben einen zentralen Stellenwert in der Abklärung von Sensibilisierungen bei Nahrungsmittelallergien. Insbesondere der Prick-Test stellt eine Routinemethode dar. Allerdings komplizieren instabile Allergene und das Fehlen standardisierter Extrakte das diagnostische Vorgehen bei Verdacht auf eine Nahrungsmittelallergie. Deswegen ist man nach wie vor auf einen Prick-zu-Prick-Test mit nativen Lebensmitteln angewiesen. Indikationen und Kontraindikationen für eine Hauttestung mit Nahrungsmittelallergenen unterscheiden sich nicht wesentlich von anderen Allergien. Vorsicht ist bei Zustand nach schwerer anaphylaktischer Reaktion und bei bekannter hoher allergener Potenz der Nahrungsmittel geboten.Correspondence to:
PD Dr. med. Margot Henzgen
Klinik für Innere Medizin I
Pneumologie und Allergologie
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Erlanger Allee 101
D-07740 Jena
Email: Margot.Henzgen@med.uni-jena.de
Nahrungsmittelallergie I
Ernährungstherapie bei Nahrungsmittelallergien
I. Reese
Abstract
I. Reese
Ernährungsberatung und -therapie, Schwerpunkt Allergologie, München
Bei der eindeutigen Diagnose Nahrungsmittelallergie ist eine Ernährungstherapie indiziert, die die Voraussetzungen bei notwendiger Meidung der Auslöser für eine ausreichende Nährstoffzufuhr zur täglichen Bedarfsdeckung sowie für die Beibehaltung der Lebensqualität auf hohem Niveau schafft. Bei der Erstellung therapeutischer Empfehlungen sollten gegebenenfalls allgemeine und individuelle Schubfaktoren sowie Kreuzreaktionen berücksichtigt werden. Inwieweit das Krankheitsmanagement im Alltag effektiv gemeistert wird, ist maßgeblich von der Qualität der Ernährungstherapie abhängig.Correspondence to:
Dipl. Oecotroph. Dr. Imke Reese
Ernährungsberatung und -therapie
Schwerpunkt Allergologie
Ansprengerstraße 19
D-80803 München
Email: info@ernaehrung-allergologie.de
Nahrungsmittelallergie I
Nahrungsmittel als Auslöser einer Anaphylaxie
K. Brockow und J. Ring
Abstract
K. Brockow und J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein und Zentrum Allergie und Umwelt (Helmholtz-Zentrum München/TUM), Technische Universität München
Nahrungsmittel sind häufige Auslöser allergischer Reaktionen. Während die Mehrzahl dieser Fälle milde Symptome aufweisen, können auch tödlich verlaufende Anaphylaxien auftreten. Bei Anaphylaxien, die akut in den Notfallambulanzen behandelt werden, sind Nahrungsmittel die häufigsten Auslöser. Anaphylaktische Todesfälle werden etwa zu einem Drittel der Fälle durch Nahrungsmittel ausgelöst, insbesondere durch Erdnüsse, Baumnüsse, Kuhmilch, Schalentiere und Fisch. Asthma bronchiale ist der wesentliche Risikofaktor für eine fatale Reaktion. Bei großer inter- und intraindividueller Variabilität reichen häufig kleinste Mengen an Allergen oder weitere Summationsfaktoren aus, um schwerste Reaktionen auszulösen. Wenngleich bei der Mehrzahl der Patienten die Nahrungsmittelallergie durch leichtere Symptome bereits bekannt ist, können viele Patienten dennoch das Allergen nicht komplett meiden. Adrenalin wird zu selten verschrieben und angewandt. Es besteht Handlungsbedarf hinsichtlich der Aufklärung von Patienten und der behandelnden Ärzte. Ein Anaphylaxie-Schulungsprogramm wird zur Zeit von der Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxie Training and Education (AGATE) erstellt, um Patienten mit durchgemachter Anaphylaxie besser zu schützen.Correspondence to:
PD Dr. med. K. Brockow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie
und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
Email: knut.brockow@lrz.tum.de
Übersichtsarbeit
Highlights in der Dermatologie 2007
K. Schäkel und M. Meurer
Abstract
K. Schäkel und M. Meurer
Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden
In den vergangenen Jahren haben wir beeindruckende Fortschritte in der dermatologischen Forschung erlebt. Hierdurch haben sich unser pathogenetisches Verständnis von ausgewählten Erkrankungen und unser Repertoire an therapeutischen Optionen nachhaltig verbessert. Das intensiv bearbeitete Feld der atopischen Dermatitis ist Gegenstand anderer Übersichtsarbeiten. Wir wollen den Leser mit dieser Arbeit über wichtige Innovationen auf dem Gebiet der Psoriasis vulgaris, des Hyper-IgE-Syndroms, der Rosazea, der systemischen Sklerodermie und des Dermatofibrosarkoma protuberans informieren.Correspondence to:
PD Dr. med. K. Schäkel
Klinik und Poliklinik für Dermatologie
Technische Universität Dresden
Fetscherstraße 74
D-01307 Dresden
Interview
Die ECRIT-Studie zur SLIT: Welche neuen Erkenntnisse hat sie gebracht?
Buchbesprechung
Th. Fuchs und W. Aberer: Kontaktekzem
D.A. Herold und J. Kleine-Tebbe
Abstract
D.A. Herold und J. Kleine-Tebbe