Jahrgang 30, No. 7/2007(Juli 2007)
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Allergologie
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Originalarbeit
MAGhaler® versus Dosieraerosol: Wirksamkeit und Sicherheit von Beclomethason-Dipropionat bei Kindern mit Asthma
W. Kamin, S. Schläfke, G. Lemmnitz und S. Köhler
Abstract
W. Kamin1, S. Schläfke2, G. Lemmnitz3 und S. Köhler2
1Universitäts-Kinderklinik, Mainz, 2Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG, Karlsruhe, 3Dr. August Wolff GmbH & Co., Bielefeld
Hintergrund: Der MAGhaler® ist ein FCKW-freier, nachfüllbarer Trockenpulver-Inhalator. Ziel dieser klinischen Studie war die Evaluierung des Gerätes bei Kindern ab 6 Jahren. Patienten und Methoden: In dieser doppelblinden, referenzkontrollierten, 12-wöchigen Studie wurden 38 Kinder mit leichtem bis mittelschwerem Asthma mit 2 × 250 mg/Tag Beclomethason-Dipropionat (BDP) behandelt, verabreicht via MAGhaler® (N = 19) oder via eines FCKW-haltigen Dosieraerosols (N = 19). Als Maß für die Wirksamkeit der Geräte diente der Quotient (MAG/pMDI) des mittleren forcierten expiratorischen Volumen in der ersten Sekunde (FEV1), gemessen zu Beginn der Studie (T0) sowie zu 5 Zeitpunkten (T1 – 5) während der Therapie. Außerdem wurde das 90%-Konfidenz-Intervall nach Fieller (KI) für den Quotienten der Mittelwerte berechnet. Lungenfunktionsparameter, klinische Symptome, die therapiebegleitende Einnahme von Salbutamol oder Fenoterol, unerwünschte Nebenwirkungen sowie weitere Laborwerte wurden ebenfalls dokumentiert. Ergebnisse: Der Quotient (MAG/pMDI) des mittleren FEV1 unter Therapie betrug für die 35 Patienten der Per-Protokoll-Population 1,07 (90% KI 0,93; 1,24). Beide Geräte sind damit vergleichbar. Das mittlere FEV1 stieg bei Verwendung des MAGhaler® von 2,00 ± 0,45 l (T0) auf 2,16 ± 0,53 l (T5) und beim herkömmlichen pMDI im gleichen Zeitraum von 1,88 ± 0,54 l auf 2,01 ± 0,56 l. Insgesamt bevorzugten 28 Kinder (80%) den MAGhaler® gegenüber dem pMDI. Die Häufigkeit unerwünschter Nebenwirkungen von BDP war in beiden Gruppen ähnlich. Schlussfolgerung: Die Therapie mit BDP war mit dem MAGhaler® ebenso wirksam und verträglich wie mit dem herkömmlichen Dosieraerosol. Der MAGhaler® wurde von den Patienten sehr gut akzeptiert.Correspondence to:
Dr. med. W. Kamin
Kinderklinik
Johannes-Gutenberg-Universität
Langenbeckstraße 1
D-55101 Mainz
Email: kamin@kinder.klinik.uni-mainz.de
Übersicht
In-vitro-Testverfahren bei Analgetikaintoleranz
R. Dollner, L. Klimek, O. Pfaar, B.A. Stuck und K. Hörmann
Abstract
R. Dollner1,2, L. Klimek1, O. Pfaar1,2, B.A. Stuck2 und K. Hörmann2
1Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 2Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik Mannheim, Ruprecht-Karls-Universität, Heidelberg
Das Krankheitsbild der Analgetikaintoleranz (AIT) wird heute als eine fortschreitende, nichtallergische Überempfindlichkeitsreaktion verstanden, die auf einer pathognomonischen Dysbalance des Arachidonsäurestoffwechsels basiert. Durch die Einnahme von COX-1-Inhibitoren exazerbiert die Erkrankung und es kommt aufgrund der überschießenden Leukotrienproduktion und der reduzierten Gegenregulation durch Prostaglandin E2 zu den typischen asthmatischen und anaphylaktoiden Akutreaktionen. Bislang gilt der Provokationstest als der Goldstandard in der Diagnostik der AIT. Allerdings ist ein solches Vorgehen aufgrund der möglichen Komplikationen Zentren mit intensivmedizinischem Hintergrund vorbehalten. In Kenntnis der pathophysiologischen Vorgänge wurden daher seit den 90er Jahren In-vitro-Testverfahren als mögliche Alternativen zu der Provokationstestung entwickelt. Die Verfahren lassen sich in Mediatorfreisetzungstests, durchflusszytometrische Verfahren und Hybridverfahren bzw. Methodenkombinationen einteilen. Die vorliegende Übersichtsarbeit stellt die Testrationale und die aktuelle diagnostische Wertigkeit der verfügbaren Verfahren gegenüber und gibt damit einen kritischen Überblick über den heutigen Stand der anspruchsvollen In-vitro-Diagnostik der Analgetikaintoleranz.Correspondence to:
PD Dr. med. R. Dollner
Zentrum für Rhinologie und Allergologie
An den Quellen 10
D-65183 Wiesbaden
Email: ralph@dollner.com
Leitlinien
Kontaktekzem. Leitlinien der Deutschen Dermatologischen GEsellschaft (DDG)
J. Brasch, D. Becker, W. Aberer, A. Bircher, B. Kränke, S. Denzer-Fürst und A. Schnuch
Abstract
J. Brasch, D. Becker, W. Aberer, A. Bircher, B. Kränke, S. Denzer-Fürst und A. Schnuch
1Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, 2Universitäts-Hautklinik Mainz, 3Universitäts-Hautklinik, Medizinische Universität Graz, Österreich, 4Allergologische Poliklinik, Dermatolo
kein Abstract verfügbar. Komplette Leitlinie unter www.AWMF.org verfügbarCorrespondence to:
Prof. Dr. J. Brasch
Klinik für Dermatologie, Venerologie
und Allergologie
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Campus Kiel
Schittenhelmstraße 7
D-24105 Kiel
Email: jbrasch@dermatology.uni-kiel.de
Autorenreferate
Allergologie im Kloster. Kloster Eberbach, 12. Mai 2007
Interview
Neue Sublingualtablette: Warum eine 5-Gräser-Mischung
Buchbesprechungen
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