Jahrgang 29, No. 11/2006(November 2006)
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Allergologie
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13. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen- Allergische Alveolitis
Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen-Allergische Alveolitis der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI)
Prof. Dr. J. Sennekamp, Bonn, und Dr. D. Müller-Wening, Zusmarshausen
Abstract
Prof. Dr. J. Sennekamp, Bonn, und Dr. D. Müller-Wening, Zusmarshausen
Die Tagung erfreute sich bei strahlendem Sonnenschein, der es erlaubte die Poster im Freien aufzustellen, einer regen Teilnahme (Abb. 1).
Der Schwerpunkt dieser Tagung lag auf der Aktualisierung der „Empfehlungen zur Diagnostik der exogen-allergischen Alveolitis“ unserer Arbeitsgemeinschaft von 1990, die wir hiermit als ersten Beitrag präsentieren.
Diese aktuellen Empfehlungen basieren auf neuen Erkenntnissen der Wertigkeit der Symptome. Die neuen Diagnosekriterien ermöglichen eine zuverlässigere und einfachere Diagnosestellung der allergischen Alveolitis, insbesondere bei der Begutachtung.
Auf großes Interesse stieß bei der Tagung die aktuelle epidemiologische Studie der exogen-allergischen Alveolitis (EAA) in Deutschland. Unter dem Vorsitz von G. Liebetrau präsentierte M. Rolke aus Aschaffenburg die in drei pneumologischen Praxen ermittelte Inzidenz von 2,5 Fällen auf 100.000 Einwohner jährlich. Die Inzidenz in dieser Stichprobe überschreitet erheblich die seinerzeit in der DDR von G. Liebetrau beobachtete Inzidenz von 0,6 Fällen. Damit erlangt die EAA in Deutschland eine größere Bedeutung als ihr bisher beigemessen wurde und dürfte damit nahe an der Inzidenz in Frankreich mit 2 Fällen auf 100.000 Einwohner liegen.
Der serologische Beitrag von J. Sennekamp beschreibt einen neuen Suchtest auf das neue Krankheitsbild der Zimmerspringbrunnen-Alveolitis mit Ultraschallverneblern. Innerhalb von 3 Jahren wurden in Deutschland bereits über 50 Patienten mit diesem neuen Krankheitsbild diagnostiziert.
Ingrid Sander, Bochum, präsentierte die heute verfügbaren Methoden zum Nachweis von Endotoxin und Glukan. Da der Nachweis dieser Verursacher des Organic Dust Toxic Syndromes (ODTS) viele Tücken hat, sei insbesondere Gutachtern und Arbeitsmedizinern dieser Beitrag besonders empfohlen.
Atypische Mykobakterien als neu entdeckte Verursacher der exogen-allergischen Alveolitis, von D. Koschel, Coswig, dargestellt, stellen ein schwieriges diagnostisches Problem dar. Die Rolle der Mykobakterien, ob Infektions-Erreger oder Antigen oder beides, konnte bis heute noch nicht vollständig geklärt werden. Der Antikörpernachweis gestaltet sich schwierig.
Der Beitrag von B. Wüthrich, Befunde zur Befeuchterlunge aus den 70er Jahren, hiermit erstmals publiziert, ist heute so aktuell wie damals. Erst mit der Maschinenarbeiter-Lunge und der von D. Müller-Wening und D. Koschel beschriebenen Ultraschallvernebler-Alveolitis [5], verursacht von Zimmerspringbrunnen, rücken Pseudomonas und andere Keime als mögliche Antigene der Befeuchterlunge in den Vordergrund. In Zürich wurde mit diesen Keimen bereits in den 70er Jahren inhalativ provoziert und an der Haut getestet, ohne dass diese interessanten Befunde bisher publiziert worden waren.
Marietta Kühr, Bonn, präsentiert erste Blutbild-Befunde von ABPA-Patienten unter Itraconazol. Es zeigte sich keine einzige Leukopenie, eine gefürchtete Nebenwirkung unter Azol-Therapie.
J. Schreiber, Dessau, beschreibt den ersten Fall einer Berufserkrankung durch Isozyanate bei niedrig dosierter indirekter Antigenexposition. Bisher ging man nach einer Untersuchung von Bernstein [3] an 243 Personen mit niedriger Isozyanat-Exposition ohne klinische Symptome davon aus, dass nur hochdosiert Isozyanaten Exponierte an einer EAA erkranken können.
P. Arend, Drolshagen, der Entdecker des Blutgruppen-A-Antigens im Ovar [2], stellt aufgrund der neuen Erkenntnis, dass Acrolein im Zigarettenrauch die humanen Lymphozyten funktionell und quantitativ supprimiert, die Hypothese auf, dass das beim Rauchen inhalierte Acrolein die Entstehung einer EAA verhindert. Darüberhinaus ist sein Hinweis, dass das im Acrolein enthaltene Cyclophosphamid ebenfalls die EAA supprimieren könne, ein wertvoller neuer Denkanstoß.
T. Ginko, Bonn, beschreibt erstmalig eine Patientin, die wider besseres Wissen ihren geliebten "love bird" verleugnet. Wie konnte diese harte Anamnese-Nuss geknackt werden? – Durch "Androhung eines allergologischen Hausbesuchs!"
Ein sehr interessanter diagnostischer Ansatz sind die TNF-alpha-Serumspiegel-Messungen nach Heuprovokation von G. Olbrich und D. Müller-Wening. Bekanntlich zeigen das ODTS und die EAA sehr ähnliche klinische Reaktionen. Mittels der TNF-alpha-Spiegel können beide Krankheiten differenziert werden.
A. Günther, Giessen, gibt nach der ATS/ ERS Consensus Conference 2002 [1] einen aktuellen Überblick über die differentialdiagnostische Abgrenzung der EAA von der nichtspezifischen Pneumonie.
R. Kroidl, Stade, schildert die Bedeutung der Spiroergometrie bei der Diagnostik der EAA [4].
J. Sennekamp, Bonn,
D. Müller-Wening, Zusmarshausen
Literatur
1]
American Thoracic Society/European Respiratory Society: International multidisciplinary consensus classification of the idiopathic interstitial pneumonias. Am. J. Resp. Crit. Care Med. 165, 277-304 (2002).
[2]
Arend P., J. Nijssen: A-specific autoantigenic ovarian glycolipids inducing production of ‚natural’ anti-A antibody. Nature 269, 255-257 (1977).
[3]
Bernstein D.I., L. Korbee, T. Stauder et al.: The low prevalence of occupational asthma and antibody-dependent sensitization to diphenylmethane diisocyanate in a plant engineering for minimal exposure to diisocyanates. J. Allergy Clin. Immunol. 92, 387-396 (1993).
[4]
Kroidl R., S. Schwarz, B. Lehnigk: Kursbuch Spiroergometrie. Thieme, Stuttgart 2006.
[5]
Müller-Wening D., D. Koschel, W. Stark, H.J. Sennekamp: Befeuchterassoziierte Erkrankungen bei der Allgemeinbevölkerung. Dtsch. Med. Wochenschr. 131, 491-496 (2006).Correspondence to:
Prof. Dr. med. J. Sennekamp
Weberstraße 118
D-53113 Bonn
Email: sennekamp@t-online.de
13. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen- Allergische Alveolitis
Empfehlungen zur Diagnostik der exogen-allergischen Alveolitis
J. Sennekamp, D. Müller-Wening et al.
Abstract
J. Sennekamp, D. Müller-Wening et al.
Arbeitsgemeinschaft exogen-allergische Alveolitis der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI)
Correspondence to:
Prof. Dr. med. J. Sennekamp
Labor und Praxis Prof. Sennekamp
Weberstraße 118
D-53113 Bonn
Email: sennekamp@t-online.de
13. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen- Allergische Alveolitis
Neue epidemiologische Daten zur exogen-allergischen Alveolitis in Deutschland
M. Rolke, J. Rumpf, R. Kroidl und J. Sennekamp
Abstract
M. Rolke1, J. Rumpf2, R. Kroidl3 und J. Sennekamp4
1Praxis Dr. Rückert und Rolke, Aschaffenburg, 2Praxis Dr. Rumpf, Hof, 3Praxis Dr. Kroidl, G. Brockhausen, S. Brune, U. Lepp, G. Pasterkamp, N. Schäfer, Stade, 4Allergologisch-immunologisches Labor Prof. J. Sennekamp, Bonn
In 3 pneumologischen deutschen Praxen, welche als einziges Zentrum eine Region versorgen, wurden auf 1 Jahr bezogen 2,5 Fälle von inhalativer exogen-allergischer Alveolitis auf 100.000 Einwohner neu diagnostiziert. Diese Inzidenz von 2,5/100.000 Einwohnern pro Jahr allein nur bei Pneumologen überschreitet die bisher bekannte Inzidenz für Deutschland von 0,6/100.000. Am häufigsten kommen die Vogelhalterlunge und die Befeuchterlunge vor. Sicherlich ist die allergische Alveolitis in Deutschland noch häufiger, da nicht alle Patienten mit Lungenkrankheiten von pneumologisch versierten Ärzten gesehen werden.Correspondence to:
Dr. med. M. Rolke
Frohsinnstraße 13
D-63739 Aschaffenburg
Email: rolke-aschaffenburg@t-online.de
13. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen- Allergische Alveolitis
Ein neues serologisches Screeningverfahren zur Diagnostik der Zimmerspringbrunnenalveolitis
J. Sennekamp, D. Koschel, M. Rolke und D. Müller-Wening
Abstract
J. Sennekamp1, D. Koschel2, M. Rolke3 und D. Müller-Wening4
1Labor Prof. Sennekamp, Bonn, 2Fachkrankenhaus Coswig, 3Praxis Dr. Rückert und Rolke, Aschaffenburg, 4Zusamklinik, Zusmarshausen
Es wird ein neuer ELISA auf gepooltes Zimmerspringbrunnenwasser vorgestellt, der bei 30 von 32 Patienten mit Zimmerspringbrunnenalveolitis IgG-Antikörper gegen die Antigene dieser Luftbefeuchter erfaßt: Damit eignet sich der Test als serologischer Screeningtest auf diese Form der Befeuchterlunge. Bei positivem Testausfall ist die Serodiagnostik mit den bisher bekannten Verfahren des Ouchterlony-Tests auf das patienteneigene Brunnenwasser oder dem IgG-Antikörpernachweis auf die einzelnen bekannten Antigene der Befeuchterlunge wie Aureobasidium pullulans, Cephalosporium acremonium, Pseudomonas, Penicillia und andere Antigene zu ergänzen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. J. Sennekamp
Weberstraße 118
D-53113 Bonn
Email: sennekamp@t-online.de
13. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen- Allergische Alveolitis
Neue Methoden zum Nachweis von Endotoxin und Glukan
I. Sander, V. Liebers, T. Brüning und M. Raulf-Heimsoth
Abstract
I. Sander, V. Liebers, T. Brüning und M. Raulf-Heimsoth
Bereich Allergologie/Immunologie, Berufsgenossenschaftliches Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin (BGFA), Institut der Ruhr-Universität, Bochum
Correspondence to:
Dr. phil. nat. Ingrid Sander
Berufsgenossenschaftliches Forschungsinstitut
für Arbeitsmedizin
Institut der Ruhr-Universität Bochum
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
D-44789 Bochum
Email: sander@bgfa.ruhr-uni-bochum.de
13. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen- Allergische Alveolitis
Atypische Mykobakterien als Ursache der Maschinenarbeiterlunge, der hot tub lung und der Schwimmbadalveolitis
D. Koschel
Abstract
D. Koschel
Abteilung für Innere Medizin und Pneumologie, Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie, Fachkrankenhaus Coswig
Correspondence to:
Dr. med. D. Koschel
Abteilung für Innere Medizin und Pneumologie
Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie
Fachkrankenhaus Coswig
Neucoswiger Straße 21
D-01640 Coswig
Email: dr.koschel@fachkrankenhaus-coswig.de
13. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen- Allergische Alveolitis
Historisches zur Befeuchterkrankheit: in der Schweiz beschrieben – in den 70er Jahren inhalativ provoziert
B. Wüthrich
Abstract
B. Wüthrich1,2
1Allergiestation, Dermatologische Klinik, UniversitätsSpital Zürich, 2Praxis für Allergologie, klinische Immunologie und Dermatologie, Spital Zollikerberg
1959 hat E. Pestalozzi aus der Allergiestation der Dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich erstmals das Krankheitsbild des “Befeuchterfiebers” als febrile Gruppenerkrankung in einer Modellschreinerei durch Inhalation von mit Schimmelpilzen kontaminiertem Befeuchterwasser beschrieben [1]. In den Jahren 1969 und 1970 wurden in derselben Klinik 6 Fälle von Befeuchterkrankheit diagnostiziert und abgeklärt, die in einer nicht veröffentlichten medizinischen Inauguraldissertation (Baumann-Kuhn E., Universität Zürich, 1973) zusammengestellt wurden. Die Patienten (5 Männer und eine Frau) litten immer am Nachmittag des Arbeitstages, also ungefähr 6 – 8 Stunden nach Arbeitsbeginn, unter allgemeinem Unwohlsein, Müdigkeit, Fieber mit Schüttelfrost, Schweißausbruch, Dyspnoe, Husten, Auswurf und gastrointestinalen Beschwerden. Im Schub war die Blutsenkungsgeschwindigkeit erhöht, im Blutbild ließ sich eine Leukozytose nachweisen, in 3 Fällen war das Thorax-Röntgenbild pathologisch; in 2 Fällen wurde eine vermehrte Zeichnung beidseits basal bzw. beim dritten Patienten 3 – 4 mm große Fleckschatten über der ganzen Lunge nachgewiesen. Die Diagnose “Befeuchterfieber” wurde bestätigt durch die Tatsache, daß die Patienten nach dem Abschalten bzw. Entfernen der Befeuchteranlage am Arbeitsplatz beschwerdefrei wurden, bei Wiedereinschalten jedoch sofort wieder erkrankten. Im Befeuchterwasser ließen sich verschiedene Schimmelpilz- und Bakterienspezies kultivieren. Mittels aus dem Befeuchterwasser hergestellten Extrakten wurden intrakutane und inhalative Provokationstests durchgeführt. Es konnte bei 3 Patienten im Inhalationstest (in einem Fall nach Alcaligenes faecalis, in 2 Fällen nach Pseudomonas fluorescens) eine verzögerte Frühreaktion mit Fieberanstieg, Unwohlsein, zum Teil mit Gliederschmerzen und Husten provoziert und objektiv im Labor eine Leukozytose nachgewiesen werden. Bei einem vierten Patienten führte die Inhalation von Monilia-Extrakt (Hollister-Stier) zu einer massiven Sofortreaktion mit Husten, starker Dyspnoe, FEV1-Abfall und allgemeinem Unwohlsein, welche eine intensive Notfalltherapie erforderte. Provokationstests mit anderen Bakterien- oder Schimmelpilzextrakten waren negativ. Pathogenetisch wurde eine Hypersensitivitätsreaktion von Typ III postuliert, obwohl sich in der Immunelektrophorese keine Präzipitine nachweisen ließen, in 4 Fällen war jedoch die Präzipitinreaktion gegen Heuextrakte positiv. Gegen eine toxische Reaktion oder eine Infektionskrankheit sprach die Tatsache, daß im Gegensatz zu der ursprünglichen Beobachtung von Pestalozzi, bei den gleichen Expositionsbedingungen nur ein einzelner Arbeiter erkrankte. Auch aufgrund der Literatur wurde die Befeuchterkrankheit als ein Syndrom verschiedener Ätiologie, jedoch wahrscheinlich einheitlicher Pathogenese angesehen.Correspondence to:
Prof. em. Dr. med. B. Wüthrich
Facharzt FMH für Allergologie und Dermatologie
Spital Zollikerberg
Trichtenhauserstrasse 20
CH-8125 Zollikerberg
Email: brunello.wuethric@spitalzollikerberg.ch
13. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen- Allergische Alveolitis
Blut-Leukozyten bei allergischen bronchopulmonalen Mykosen unter besonderer Berücksichtigung einer antimykotischen Therapie mit Itraconazol
M. Kühr, A. aufm Kampe und U. Juergens
Abstract
M. Kühr, A. aufm Kampe und U. Juergens
1Labor und Praxis Prof. Dr. J. Sennekamp und Dr. A. aufm Kampe, Bonn, 2Pneumologie, Medizinische Universitäts-Poliklinik, Universität Bonn
Correspondence to:
Dr. med. M. Kühr
Zentrum für Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Sigmund-Freud-Straße 25
D-53127 Bonn-Venusberg
Email: mkuehr@gmx.de
13. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen- Allergische Alveolitis
Primär chronischer Verlauf einer exogen-allergischen Alveolitis durch Diisozyanate bei einer Sekretärin infolge indirekter Exposition
J. Schreiber, J. Knolle, S. Heerdt, K.T. Schulz, C. Schreiber, J. Sennekamp und R. Merget
Abstract
J. Schreiber, J. Knolle, S. Heerdt, K.T. Schulz, C. Schreiber, J. Sennekamp und R. Merget
1Abteilung für Pneumologie und 2Institut für Pathologie des Städtischen Klinikums Dessau, Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 3Pneumologisch-Allergologische Praxis Dr. Schulz, Magdeburg, 4Allergielabor Prof. Se
Correspondence to:
PD Dr. med. J. Schreiber
Abteilung für Pneumologie
Klinik für Innere Medizin
Städtisches Klinikum Dessau
D-06847 Dessau
Email: jens.schreiber@klinikum-dessau.d
13. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen- Allergische Alveolitis
Acrolein im Zigarettenrauch – ein Inhibitor der EAA?
P. Arend
Abstract
P. Arend
Drolshagen
Correspondence to:
Dr. med. P. Arend
Finkestraße 2
D-57489 Drolshagen
Email: parend@t-online.de
13. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen- Allergische Alveolitis
Leugnung von Allergenkontakt bei Vogelhalterlunge
T. Ginko
Abstract
T. Ginko
Pneumologische Schwerpunktpraxis, Bonn
Correspondence to:
Dr. med. T. Ginko
Vorgebirgsstraße 43
D-53119 Bonn
Email: iginko@t-online.de
13. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen- Allergische Alveolitis
TNF-alpha-Serumkonzentrationen nach einer spezifischen Provokation bei exogen-allergischer Alveolitis und bei “organic dust toxic syndrome”
G. Olbrich, D. Drömann, D. Koschel, D. Müller-Wening und P. Zabel
Abstract
G. Olbrich, D. Drömann, D. Koschel, D. Müller-Wening und P. Zabel
1Zusamklinik der DRV Schwaben, Zusmarshausen, 2Medizinische Klinik, Forschungszentrum Borstel, 3Fachkrankenhaus Coswig
Correspondence to:
Dr. med. G. Olbrich
Zusamklinik der DRV Schwaben
Paracelsusstraße 3
D-86439 Zusmarshausen
13. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen- Allergische Alveolitis
Klinische, radiologische und histo-pathologische Kriterien zur differential-diagnostischen Abgrenzung der exogen-allergischen Alveolitis von der nicht-spezifischen interstitiellen Pneumonie
P. Markart, A. Breithecker, R.M. Bohle, W. Seeger und A. Günther
Abstract
P. Markart, A. Breithecker, R.M. Bohle, W. Seeger und A. Günther
Zentrum für Lungenkrankheiten, Universität Gießen
Zusammenfassend stellt die nichtspezifische interstitielle Pneumonie (NSIP) eine wichtige Differentialdiagnose der exogen-allergischen Alveolitis (EAA) dar. Während die akuten Formen der EAA, trotz häufig ähnlicher BAL und bildgebender Befunde, mit Hilfe serologischer Verfahren und aufgrund der in der Regel offensichtlichen zeitlichen Beziehung der klinischen Symptomatik zum Antigenkontakt, meist recht eindeutig von einer NSIP abgegrenzt werden können, ist dies unverhältnismäßig schwieriger für chronische Verlaufsformen. Hier ist in Einzelfällen selbst unter Durchführung einer offenen Lungenbiopsie eine Abgrenzung nicht möglich. Dennoch sollte angesichts der langfristigen Konsequenzen (Allergenkarenz) eine offene Lungenbiopsie im Zweifelsfall und bei ansonsten gutem klinischen Allgemeinzustand angestrebt werden.Correspondence to:
Dr. med. A. Günther
Zentrum für Lungenkrankheiten
Universität Gießen
Klinikstraße 36
D-35392 Gießen
Email: andreas.guenther@uglc.de
13. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen- Allergische Alveolitis
Der zweite Fall einer Dampfbügeleisen-Alveolitis
J. Sennekamp und K. Kneser
Abstract
J. Sennekamp und K. Kneser
1Labor Prof. Sennekamp, Bonn, 2Krankenhaus Nordwest, Frankfurt
Correspondence to:
Prof. Dr. J. Sennekamp
Allergologisch-Immunologisches Labor
Weberstraße 118
D-53113 Bonn
Email: sennekamp@t-online.de
13. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen- Allergische Alveolitis
Zur Pathophysiologie und Funktionsdiagnostik der exogen-allergischen Alveolitis (EAA) – wo und wie hilft hier die Spiroergometrie CPET (cardiopulmonary exercise testing)?
R.F. Kroidl
Abstract
R.F. Kroidl
ehemals: Herz-Lungenpraxis, Stade
Correspondence to:
Dr. med. R.F. Kroidl
Frommholdstraße 71
D-21680 Stade
Mitteilungen
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