Jahrgang 29, No. 6/2006(Juni 2006)
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Allergologie
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Übersicht
Ernährungsberatung und diätetische Maßnahmen bei chronischer Urtikaria
R. Kürzel, C. Behr-Völtzer, C. Zick und R. Weßbecher
Abstract
R. Kürzel1, C. Behr-Völtzer1, C. Zick2 und R. Weßbecher2
1Department Ökotrophologie, Fakultät Life Sciences, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg, 2Deutscher Rentenversicherungsbund, Reha-Zentrum Borkum, Klinik Borkum Riff, Nordseeheilbad Borkum
Die chronische Urtikaria zählt zu den häufigen dermatologischen Krankheitsbildern. Als besonders hilfreich hat sich eine strukturierte Vorgehensweise in der Diagnostik erwiesen, die insbesondere auch den möglichen Zusammenhang zu Nahrungsmitteln berücksichtigt. IgE-vermittelte Nahrungsmittelallergien spielen eine untergeordnete Rolle, während Reaktionen auf Nahrungsmitteladditiva oder biogene Amine von Bedeutung sein könnten. Besonderes Augenmerk wird in diesem Beitrag auf Nahrungsmittelzusatzstoffe gerichtet und die Bedeutung der Eliminationsdiät als wichtige diagnostische und therapeutische Maßnahme hervorgehoben. Vorgestellt wird ein Konzept für die diätetische Diagnostik und Beratung durch die Ernährungsfachkraft, das aus einer Untersuchung von zahlreichen Patienten in der Spezialsprechstunde für chronische Urtikaria im Bereich Allergie und Umwelt des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) entstand.Correspondence to:
Prof. Dr. troph. C. Behr-Völtzer
Department Ökotrophologie
Fakultät Life Sciences
Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Lohbrügger Kirchstraße 65
D-21033 Hamburg
Email: Christine.Behr-Voeltzer@rzbd.haw-hamburg.de
Kasuistik
Esche ist nicht Esche
B. Wüthrich
Abstract
B. Wüthrich
Allergologie und Dermatologie, Spital Zollikerberg, Schweiz
Die klinische Relevanz von Eschenpollen als Auslöser einer Frühjahrspollinose in der Nordschweiz, im südlichen Teil der Schweiz und in Mitteleuropa ist seit einer entsprechenden Publikation 1994 in Allergologie gut etabliert. Eschen gehören zur botanischen Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae), so daß innerhalb dieser Familie eine starke Kreuzreaktivität vorhanden ist. Aufgrund 3 klinischer Beobachtungen wird gezeigt, daß das routinemäßig für die In-vitro-Diagnostik angebotene CAP der Spezies Fraxinus americana (t15) eine geringere Sensitivität als diejenige der einheimischen Esche Fraxinus excelsior aufweist. Sowohl für In-vivo- als auch In-vitro-Testung sowie für die spezifische Immuntherapie sollten deshalb standardisierte Extrakte aus Fraxinus excelsior verwendet werden.Correspondence to:
Prof. Dr. med. B. Wüthrich
Spital Zollikerberg
Trichentenhauserstraße 20
CH-8125 Zollikerberg
Email: brunello.wuethrich@spitalzollikerberg.ch
Serie: Praxis der pädiatrischen Allergologie und Pneumologie
“Fallstricke” der Inhalationstherapie bei Kindern und Jugendlichen
D. Schüler und H. Lindemann
Abstract
D. Schüler und H. Lindemann
Pädiatrische Pneumologie und Allergologie, Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Gießen
Voraussetzungen für eine effiziente Inhalationstherapie sind eine geeignete Partikelgröße der vernebelten Medikamente und eine altersgemäße Applikationsform. Im frühen Kindesalter kommen Düsenvernebler und totraumarme Spacer mit Maske zum Einsatz. Wegen des hohen Medikamentenverlusts ist vor allem bei den inhalativen Kortikosteroiden (ICS) mit einer Unterdosierung zu rechnen. Ab dem Schulalter wird die Feuchtinhalation durch die manuell vorgenommene oder flußabhängige elektronische Triggerung (über ein Mundstück) wesentlich effizienter. Zur Bronchodilatation und antiinflammatorischen Therapie bedient man sich vom Vorschulalter an in der Regel der einfacheren Trockeninhalation mittels Spacer (über Mundstück). Im Schulalter können die handlicheren Pulverinhalatoren eingesetzt werden. Besonders bei ICS ist die dadurch beträchtlich erhöhte oropharyngeale Wirkstoffdeposition und das Risiko verstärkter systemischer Wirkungen zu beachten. Für ältere Kinder (> 12 Jahre) sind atemzuggetriggerte Dosieraerosole, die eine verbesserte Compliance mit sich bringen, die Inhalationsgeräte der Wahl. Eine Überprüfung der Inhalationstechnik empfiehlt sich bei jeder Kontrolluntersuchung.Correspondence to:
Prof. Dr. med. H. Lindemann
Pädiatrische Pneumologie und Allergologie
Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Universitätsklinikum Gießen
Feulgenstraße 12
D-35392 Gießen
Email: hermann.lindemann@paediat.med.uni-giessen.de
Stellungnahme
Bioresonanz – diagnostischer und therapeutischer Unsinn
B. Wüthrich, P.C. Frei, A. Bircher, C. Hauser, W. Pichler, P. Schmid-Grendelmeier, F. Spertini, D. Olgiati und U. Müller
Abstract
B. Wüthrich, P.C. Frei, A. Bircher, C. Hauser, W. Pichler, P. Schmid-Grendelmeier, F. Spertini, D. Olgiati und U. Müller
1Praxis für Allergologie und Dermatologie, Spital Zollikerberg, 2Ch. de Mourat, Lutry, 3Allergologische Poliklinik, Dermatologische Universitätsklinik Basel, 4Unité d’Allergologie, Service d’Immunologie et d’Allergologie et Service de Dermatologi
Abstract nicht verfügbarCorrespondence to:
Prof. Dr. med. Brunello Wüthrich
Spital Zollikerberg
Trichtenhauserstrasse 20
CH - 8125 Zollikerberg
e-mail: sgai@bluewin.ch
Email: brunello.wuethrich@spitalzollikerberg.ch
Brief an den Herausgeber
Kommentar des Deutschen Berufsverbandes der Umweltmediziner (dbu) e.V. und des Arbeitskreises Zahnmedizin im dbu zum Artikel “Klinisch-ökonomische Evaluation von Epikutantests bei putativer dentaler Werkstoffunverträglichkeit” von C. Baulig et al.
Abstract
Correspondence to:
Dr. med. dent. Christine Baulig
Cand. med. Romy Schieferdecker
Prof. Dr. rer. nat. et med. habil. F. Krummenauer
1Bereich Klinische Epidemiologie und Gesundheitsökonomie
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
Fetscherstraße 74, Haus 29
D-01307 Dresden
Mitteilungen
Interview / Die ECRIT-Studie