Jahrgang 27, No. 4/2004(April 2004)
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Allergologie
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Originalarbeit
Spezifische IgE-Werte gegen Aero- und Nahrungsmittelallergene im Vergleich: Dr. Fooke ALLERG-O-LIQ und Pharmacia CAP-System
J. Kleine-Tebbe, K. Breuer, U. Lepp, S. Vieths, M. Worm, G. Kunkel, U. Wahn und S. Lau
Abstract
J. Kleine-Tebbe1, K. Breuer2, U. Lepp3, S. Vieths4, M. Worm5, G. Kunkel1,6, U. Wahn7 und S. Lau7
1Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 2Klinik für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, 3Medizinische Klinik, Forschungszentrum Borstel, 4Abteilung Allergologie, Paul-Ehrlich-Institut, Langen, 5Klinik für Dermatologie,
Zwei In-vitro-Tests zur Bestimmung allergenspezifischer IgE-Antikörper (sIgE) wurden verglichen, indem Seren mit sIgE gegen häufige Aero- (Birke t3, Lieschgras g6, Beifuß w6, Hund e5, Katze e1, Hausstaubmilbe D. pter. d1) und Nahrungsmittelallergene (NMA) (Hühnerei f1, Kuhmilch f2, Weizenmehl f4, Sojabohne f14, Haselnuß f17, Apfel f49) mit beiden Methoden bestimmt wurden. Abhängig vom Allergen stimmten die quantitativen Werte, angegeben als kU/l, unterschiedlich überein: Allergen/n t3/48, g6/47, w6/39, e1/40, e5/42, d1/39; Spearman rho 0,95***, 0,9***, 0,82***, 0,9***, 0,82***, 0,85***; Allergen/n f1/37, f2/38, f4/68, f14/52, f17/40, f49/40; Spearman rho 0,84***, 0,6***, 0,6***, 0,31*, 0,68***, 0,82***; *** p < 0,001; * p < 0,05. Während die Aeroallergene (t3, g6, e1, e5) im Punktediagramm eine mäßige Streuung um die ideale Regressionsgrade zeigten, waren die sIgE-Werte gegen NMA (f2, f4, f14, f17) stärker gestreut. Unterschiedlich ausgeprägte Assoziation und Streuung, abhängig vom Allergen, spiegelten sich in gleicher Weise beim Vergleich der semiquantitativen Klassen beider Systeme wider. Fazit: Allergene mit dominantem Majorallergen (z.B. t3, e1, f1) sind weniger problematisch als komplexe Allergene (z.B. d1) beim Vergleich von unterschiedlichen IgE-Bestimmungsmethoden. Allergenspezifische IgE-Werte gegen Aeroallergene stimmen besser überein als gegen NMA. Gleiche Einheiten (kU/l) garantieren keine exakte Übereinstimmung allergenspezifischer IgE-Antikörperkonzentrationen. Die Untersuchung beschränkt sich auf die analytische Übereinstimmung der Methoden; die diagnostische Übereinstimmung konnte aufgrund fehlender klinischer Daten nicht ermittelt werden. Vergleichsstudien dieser Art sind dennoch sinnvoll und hilfreich als Orientierung zur aktuellen Vergleichbarkeit unterschiedlich gemessener IgE-Werte und für eine zukünftige Optimierung wichtiger Allergene für die IgE-Bestimmung.Correspondence to:
PD Dr. med. J. Kleine-Tebbe
Allergie- und Asthma-Zentrum Westend
Spandauer Damm 130, Haus 9
D-14050 Berlin
Email: kleine-tebbe@allergie-experten.de
Bern, May 5 – 8, 2004
Drug Hypersensitivity Meeting
W.J. Pichler, N. Shear, and T. Shiohara
Abstract
W.J. Pichler, N. Shear, and T. Shiohara
Serie: Primäre Immundefekt
Wiskott-Aldrich-Syndrom (WAS)
V. Schuster, T. Böhler und C. Klein
Abstract
V. Schuster, T. Böhler und C. Klein